LeoTrading - Elliott-Wellen Analysen für Trader und Anleger


               B ö r s e n l e x i k o n
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Abgeld
Bei Optionsscheinen: Der in Prozent genannte Betrag, um welchen der Bezug der Aktie über den gekauften Optionsschein billiger ist, alsein direkter Kauf der Aktie.(Gegenteil: Aufgeld ). Bei Knock-out-Produkten: Bei Knock-out-Put Produkten entsteht ein Abgeld, da der Basiswert verkauft wird, aber nur ein Teil des Gesamtwertes sofort vereinnahmt wird. In diesem Fall fehlen die Zinseinnahmen. Das Abgeld gleicht diese Kosten allerdings wieder aus.

absoluter Spread
Der absolute Spread drückt  den Differenzbetrag  zwischen  Kaufkurs  und  Verkaufkurs aus und variiert insbesondere in Abhängigkeit vom Emittenten, dem Bezugsverhältnis , der Moneyness und der Volatilität am Optionsscheinmarkt bzw. an den Märkten der Basiswerte. (siehe auch homogenisierter Spread )

Abstand zur Knock-out-Barriere in € (Knock-out-Produkte)
Der "Abstand zur Knock-out-Barriere in €" entspricht dem absoluten Betrag, der zwischen dem aktuellen Verkaufskurs ( Geldkurs ) des Basiswerts und der Knock-out-Barriere eines Knock-out-Produkts liegt.

Abstand zur Knock-out-Barriere in % (Knock-out-Produkte)
Der "Abstand zur  Knock-out-Barriere  in Prozent"  entspricht  dem  prozentualen  Abstand,  der zwischen der   Knock-out-Barriere eines Knock-out-Produkts und dem aktuellen Verkaufskurses des Basiswerts liegt.

Abstand zur oberen Barriere (Bonuslevel) in € (Bonuszertifikate)
Der "Abstand zur oberen Barriere (Bonuslevel) in €" entspricht dem absoluten Betrag der zwischen dem  Bonusbetrag  und  dem  aktuellen  Verkaufskurs ( Geldkurs ) des jeweiligen Basiswerts liegt. Dieser  Bonusbetrag  wird  am  Laufzeitende  eines   Bonuszertifikats mindestens ausgezahlt, sofern während der Laufzeit des Zertifikats das jeweilige Sicherheitslevel niemals berührt oder unterschritten wurde.

Abstand zur oberen Barriere (Bonuslevel) in % (Bonuszertifikate)
Der "Abstand zur oberen Barriere (Bonuslevel) in Prozent" entspricht dem prozentualen Wert der zwischen  dem  Bonusbetrag  und  dem a ktuellen  Verkaufskurs ( Geldkurs ) des jeweiligen Basi- werts liegt. Dieser Bonusbetrag wird am Laufzeitende eines Bonuszertifikats mindestens ausgezahlt, sofern  während  der  Laufzeit  des  Zertifikats  das  jeweilige  Sicherheitslevel niemals berührt oder unterschritten wurde.

Abstand zur unteren Barriere (Sicherheitslevel) in€ (Bonuszertifikate)
Der "Abstand  zur  unteren  Barriere  (Sicherheitslevel) in  €"  entspricht dem absoluten Betrag, der zwischen  dem  aktuellen  Verkaufskurs ( Geldkurs ) des  Basiswerts  und dem in den Emmissions- bedingungen  des  Zertifikats  festgelegten Sicherheitslevel liegt. Dieser Betrag entspricht somit dem absoluten  Wert,  den  der  jeweilige  Basiswerts  maximal an Wert verlieren darf, bis das jeweilige Bonuszertifikats in ein Partizipationszertifikat gewandelt wird. xxxx

Abstand zur unteren Barriere (Sicherheitslevel) in% (Bonuszertifikate)
Der "Abstand zur unteren Barriere ( Sicherheitslevel ) in %" entspricht dem prozentualen Wert, der zwischen dem in den Emissionsbedingungen des Zertifikats festgelegten Sicherheitslevels und dem aktuellen Verkaufskurs ( Geldkurs ) des Basiswerts liegt. Diese Zahl gibt somit an, wie viel Prozent der jeweilige Basiswerts maximal an Wert verlieren darf, bis das jeweilige Bonuszertifikats in ein Partizipationszertifikat gewandelt wird.

Agencies
Unter Agencies werden nationale und supranationaleInstitutionen mit einem speziellen öffentlichen Förderauftragzusammen gefasst, wie beispielsweise die L-Bank oder die Kreditanstaltfür Wiederaufbau. Die Emittenten in diesem Marktsegment weisen eine sehr gute Bonität und eine hohe Ratingstabilität auf.

Agio
Aufgeld oder Aufschlag bei Wertpapieren. Betrag, um den der Ausgabepreis bei der Neuausgabe von Wertpapieren deren Nennbetrag überschreitet bzw. der Betrag, um den der Börsenkurs den inneren Wert der Anlage übersteigt. (siehe auch Disagio )

Aktie
Die Aktie ist eine Urkunde, die ihrem Inhaber einen bestimmten Anteil am Gesamtvermögen einer Aktiengesellschaft verbrieft. Der Inhaber einer Aktie, der "Aktionär" istfolglich "Teilhaber" am Vermögen der Aktiengesellschaft, alsoMiteigentümer. Damit hat er Stimmrecht in der Hauptversammlung und Recht auf Beteiligung am Unternehmensgewinn. Seine Rechte werden durch die Bestimmungen des Aktiengesetzes geschützt.

Aktienanleihe
Die Aktienanleihe, auch Equity Linked Bond genannt, ist eine spezielle Anleihenart, die mit einem hohen Coupon ausgestattet ist und deren Preisentwicklung an die Kursentwicklung eines der Anleihe zugrunde liegenden Basiswertes gebunden ist. Die bei Emission einer Aktienanleihe fixierten Rahmenbedingungen enthalten u.a. den Basiswert , den zugehörigen Basispreis , die Laufzeit , die Höhe des Zinscoupons und den Nennwert . Liegt der Kurs des Basiswertes am Stichtag unterdem festgelegten Basispreis, erfolgt die Rückzahlung durchLieferung einer bestimmten Anzahl von Aktien. Die Tilgung von Indexanleihen erfolgt durch Lieferung von Indexzertifikaten, Fondsanteilen oder durch die Zahlung des aktuellen Indexstandes in Geld.

aktiv gemanagte Fonds
Aktiv gemanagte Fonds versuchen die Wertentwicklung eines oder mehrerer Vergleichsindizes   zu übertreffen, um damit eine bessere Rendite zu erzielen. Die Zusammensetzung des Fondsportfolios wird von einem Fondsmanager beobachtet, überprüft und je nach Marktsituation angepasst. (siehe auch passiv gemanagte Fonds )

amerikanischer Typ
Optionsschein, der zu jedem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der Laufzeit ausgeübt werden kann. (Gegensatz: europäischer Typ )

Amtlicher Markt
Eines der drei Segmente des Handels an der Börse. Zum Amtlichen Markt werden nur Wertpapiere zugelassen, die besondere Bedingungen erfüllen, z.B. die Veröffentlichung einesEmissionsprospektes und der Bilanz. Bundes- und Länderanleihen sind kraft Gesetzes ohne Prüfverfahren zugelassen. Die im Amtlichen Markt festgestellten Kurse gelten als objektive Marktpreise, soweit solche in gesetzlichen Vorschriften verlangt werden.

Andienung
Bei Aktienanleihen besitzt der Emittent das Recht, eine im Voraus definierte Anzahl des Basiswerts zu liefern anstatt einen Barausgleich vorzunehmen, wenn bei Fälligkeit der Kurs des Basiswerts unter dem Basispreis liegen sollte. Wenn es zur Andienung von Aktien kommt, so ist im Voraus bereits festgelegt, wieviele Aktien geliefert werden. Ein Verhältnis von z.B. 5000/274 bedeutet, dass pro 5.000 Euro Nominalwert 274 Aktien geliefert werden.

Anlagezertifikat
Anlagezertifikate sind Wertpapiere, welche die Teilnahme an der Kursentwicklung der entsprechenden Basiswerte (z.B. Aktien oder Indizes) verbriefen. Diese Produkte sind in der Regel nicht risikoreicher als ein Direktinvestment in den jeweiligen Basiswert und bedienen durch ihre vielfältigen Ausgestaltungen die Bedürfnisse aller Anlegertypen. Anlagezertifikate sind in ihrer Laufzeit begrenzte oder unbegrenzte, von Banken begebene Anleihen ohne laufende Erträge und mit einem definierten Rückzahlungsbetrag, der an den Kurs von einem oder mehreren Basiswerten gekoppelt ist.

Anleihen
Anleihen oder Renten sind so genannte Forderungspapiere, durch die ihr Herausgeber, der Emittent , einen Kredit am Kapitalmarkt aufnimmt. Die Kreditkonditionen, also die Anleihebedingungen wie z.B. die Verzinsung, die Laufzeit oder die Tilgung , sind dabei fest definiert. Bei festverzinslichenAnleihen bleibt die Verzinsung während der gesamten Laufzeitkonstant. Bei variabel verzinslichen Anleihen wird sie periodisch gemäß den Anleihebedingungen angepasst. Am Endeder Laufzeit werden die Anleihen i.d.R. zu 100 % zurückgezahlt.

Anleihen des Bundes
Die öffentliche Hand bedient sich zur Finanzierung ihres Kapitalbedarfs einer Reihe von Kapitalmarktinstrumenten. Dazu zählen die öffentlichen Anleihen des Bundes (d.h. der Bundesrepublik Deutschland), seiner Sondervermögen (z.B. Deutsche Bahn) sowie die von den Gebietskörperschaften (Bundesländer, Städte und Gemeinden) begebenen Anleihen . Der Bund begibt neben Bundesanleihen ( Laufzeit zwischen 10 bis 30 Jahre), Bundesobligationen (Laufzeit ca. 5 Jahre) und Bundesschatzanweisungen (Laufzeit bis ca. 2 Jahre) auch Bundesschatzbriefe sowie Finanzierungsschätze. Die beiden letztgenannten Anleiheformen werden nicht an der Börse gehandelt. (siehe auch Euro-Staatsanleihen ).

at the money
Sind Basispreis und aktueller Kurs identisch, hat der Optionsschein keinen inneren Wert. In diesem Fall ist der Optionsschein "am Geld" oder "at the money".

Aufgeld
Das Aufgeld oder Agio gibt an, um wieviel Prozent der indirekte Erwerb (Verkauf) eines Basiswerts über die Kaufoption (Verkaufsoption) aktuellteurer ist als der direkte Kauf (Verkauf) des Basiswerts überdie Börse. Das Aufgeld ist somit der Preis, den der Besitzereiner Option dafür bezahlt, dass er mit einem geringen Kapitaleinsatz in seinem jeweiligen Basiswert investiert ist.

Auktionsprinzip
Das Auktionsprinzip ist neben dem Market Maker Prinzip eine der beiden Methoden, nach der Wertpapiergeschäfte zustande kommen. Beim Auktionsprinzip werden Aufträge verschiedener Marktteilnehmer gesammelt, aus denen dann ein Preis ermittelt wird. Hier stehen alle Marktteilnehmer mit ihren Aufträgen in Konkurrenz zueinander. Als Börsenkurs wird der Kurs festgestellt, zu dem bei gegebener Orderlage der höchste Umsatz stattfinden kann.

Ausgabeaufschlag
Bei Ausgabe von Investmentanteilen von der Gesellschaft erhobene Gebühr, die die Vertriebskosten decken soll. Bei Fonds wird der Ausgabeaufschlag zumeist in Prozent des Rücknahmepreises ausgedrückt. Einige der neuaufgelegten Fonds bzw. ETFs verzichten mittlerweile auf einen Ausgabeaufschlag. Vom Anleger zu zahlen ist meist eine jährliche Managementgebühr .

Ausschüttung
Bei Fonds und ETFs werden zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Produkten unterschieden. Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge wie Zinsen und Dividenden nicht ausbezahlt, sondern direkt im Fondsvermögen wieder angelegt. Bei ausschüttenden Fonds werden die Erträge an die Anleger ausbezahlt.

Ausübungsart
Bei der Ausübungsart von derivativen Produkten unterscheidet man zwischen zwei Arten: dem europäischen und dem amerikanischen Typ. Das Optionsrecht beim europäischen Typ kann nur am letzten Tag der Laufzeit des Wertpapiers ausgeübt werden. Beim amerikanischen Typ kann der Anleger das Optionsrecht jederzeit innerhalb der Laufzeit des Wertpapiers ausüben.

 


BaFin
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist neben der Handelsüberwachungsstelle und der im Baden-Württembergischen Wirtschaftsministerium angesiedelten Börsenaufsichtsbehörde für die Überwachung des Handels an der Börse Stuttgart verantwortlich. Alle drei Überwachungsorgane haben umfassende Untersuchungs- und Ermittlungsrechte.

Bankschuldverschreibungen
Werden Anleihen von Kreditinstituten begeben spricht man von Bankschuldverschreibungen. In diesem Zusammenhang unterscheidet man zwischen so genannten gedeckten Anleihen und ungedeckten Anleihen .

Barausgleich
Anstelle der Lieferung des zugrunde liegenden Basiswertes (z.B. Aktien ) erfolgt die Zahlung des Differenzbetrages zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswertes am Ausübungstag und dem Basispreis .

Basispreis
Auch Strike, Ausübungspreis oder Bezugspreis oder auch nur kurz Basis genannt. Der Basispreis ist eine festgelegte Kursmarke die am Ende der Laufzeit eines verbrieften Derivats über seine Werthaltigkeit entscheidet. Bei einem Optionsschein ist der Basispreis der Kurs des jeweiligen Basiswerts , zu dem der Anleger das Recht hat eine Aktie zu kaufen ( Call ) oder zu verkaufen ( Put ). Bei Aktienanleihen dagegen entscheidet der Basispreis über die Rückzahlung der Anleihe am Laufzeitende. Notiert der jeweilige Basiswert unterhalb des Basispreises der Anleihe am Stichtag erfolgt die Rückzahlung in aller Regel in Form von Aktien. Bei Indexanleihen erfolgt die Tilgung dann entsprechend in Form von Indeszertifikaten, Fondsanteilen oder der Barauszahlung des aktuellen Indexwertes in bar. Notiert der Basiswert dagegen über dem Basispreis wird die Anleihein bar zurückgezahlt.

Basispunkt
100 Basispunkte entsprechen einem Prozent.

Basiswert
Auch Bezugswert oder Underlying genannt. Der Wert eines verbrieften Derivats - beispielsweise eines Optionsscheins , eines Zertifikats, einer Aktienanleihe aber auch eines Exchange Traded Funds ( ETF ) - leitet sich von seinem Basiswert ab. Typische Basiswerte sind etwa Aktien , Indizes, Währungen, Rohstoffe, aber auch zu Körben zusammengefasste Aktien.

Basket
Diesem Produkt liegt nicht nur ein einzelner Basiswert , sondern ein Korb verschiedener Aktien zugrunde. Dieser Basket ist in einer bestimmten Art und Weise und meistens nur mit Aktien aus einem Sektor zusammengesetzt.

Basket-Zertifikat
siehe: Themen- / Strategie- / Basket-Zertifikat

Benchmark
Eine Benchmark stellt einen Referenz- bzw. Vergleichswert dar, der zur Beurteilung eines Anlageerfolges herangezogen werden kann. Für die Beurteilung der Kursentwicklung von börsengehandelten Fonds dienen zumeist Indizes wie z.B. der DAX®, der Eurostoxx 50® oder ein Branchenindex.

Bestens Order
Unlimitierte Verkauforder.

Best-Price-Prinzip
Aufgrund der Einbeziehung von Market Makern bzw. Referenzmarkt-Quotes in die Preisfeststellung durch den Skontroführer erzielt der Anleger für seinen Kauf- oder Verkaufsauftrag mindestens den Preis, den er an diesen Referenzmärkten erhalten hätte und somit einen fairen und marktgerechten Börsenpreis. Zudem hat der Anleger an der Börse Stuttgart die Chance über die Bündelung der vorhandenen Liquidität in Abhängigkeit von der jeweiligen Auftragslage, einen innerhalb des Market-Maker-Quotes bzw. Referenzmarkt-Quotes liegenden und somit besseren Börsenpreis zu erzielen.

Best-Size-Prinzip
Die Orderausführung an der Börse Stuttgart erfolgt in jeder Größe zu marktgerechten Börsenpreisen. (Bitte beachten Sie die kleinste handelbare Einheit jedes Wertpapiers. Diese ist in den Stammdaten jedes Wertpapiers ersichtlich)

Bezugsverhältnis
Das Bezugsverhältnis gibt an, wieviele Optionsscheine oder Zertifikate es Bedarf, um das Recht zu erwerben,eine Aktie oder einen anderen Basiswert zum festgelegten Preis kaufen zu können ( Call /Kaufoptionsschein) bzw. verkaufen zu können ( Put /Verkaufsoptionsschein). Bei einem Bezugsverhältnis von 10:1 benötigt man z.B. 10 Optionsscheine zum Kauf/Verkauf einer Aktie.

Billigst Order
Unlimitierte Kauforder.

Black-Scholes
Ausgangsmodell zur theoretischen, fairen Bewertung einer europäischen Option (die nur zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeübt werden kann) auf Basis von Aktien .
Nach diesem Modell hängt der Preis einer Option in erster Linie vom Aktienkurs und der Restlaufzeit ab.

Blue Chips
Bezeichnung für Aktien der größten, international bekannten Unternehmen, die einen wesentlichen Anteil am gesamten Börsenumsatz haben und deren Kurse auch in die Berechnung der gebräuchlichen Indizes eingehen.

Bobl-Future
Grundlage des Euro-Bobl-Future (kurz: Bobl-Future) ist eine fiktive mittelfristige Schuldverschreibung des Bundes mit einem Kupon von 6 Prozent und einer Restlaufzeit von 5 Jahren. Der Inhaber eines Bobl-Future-Kontrakts hat das Recht, zu einem festgelegten Zeitpunkt eine diesem Kontrakt zugeordnete Bundesanleihe mit einer Restlaufzeit von 4 1/2 bis 5 1/2 Jahren im Wert von nominal 100.000 Euro zu kaufen oder verkaufen. Pro Jahr werden vier Laufzeiten gehandelt, die jeweils im März, Juni, September und Dezember enden. Der aktuelle Futurestand bildet genau den Preis ab, den man am Markt für eine Bundesanleihe mit extakt 5-jähriger Laufzeit und einer Verzinsung von 6 Prozent bezahlten müsste.

Bond-X
Das Qualitätshandelssegment für Anleihen an der Börse Stuttgart. Privatanleger können in Bond-X ihre Anleihen zu Konditionen handeln, die sich von denen der institutionellen Anleger kaum unterscheiden. Für jede einbezogene Anleihe gelten ab der kleinsten handelbaren Einheit verbindliche An- und Verkaufspreise innerhalb einer engen Spanne. Die veröffentlichten Kurse sind bis zu einerGrößenordnung von bis zu nominal 100.000 Euro verbindlich.Die Bond-X Preise gelten von 9.00 bis 19.00 Uhr.

Bond-X Market Maker
siehe Market Maker Anleihen

Bondbox
Die Bondbox ist eine neue Handelsinitiative für Anleihen , die über eine hohe Liquidität und Popularität verfügen. Ziel ist, diese Anleihen mehr in den Fokus der Anleger zu stellen. Für jede einbezogene Anleihe werden von einem Market Maker ab der kleinsten handelbaren Einheit verbindliche An- und Verkaufspreise gestellt.

Bonität
Die Bonität beschreibt die Kreditwürdigkeit und die Schuldentilgungskraft eines Schuldners. Siehe auch Rating .

Bonuslevel
Das Bonuslevel wird, wie das Sicherheitslevel , schon bei der Emission festgelegt und bleibt während der gesamten Laufzeit unverändert. Es liegt grundsätzlich oberhalb des Kurses des Basiswerts bei Auflage des Zertifikats. Schließt der Basiswert am Ausübungstag des Zertifikats unter dem Bonuslevel, bekommt der Anleger eine in den Emissionsbedingungen des Zertifikats festgelegte Garantiezahlung erstattet. Diese entspricht dem Bonuslevel (Kurswert des Basiswerts bei Auflage des Zertifikats zuzüglich einer Bonuszahlung). Voraussetzung ist allerdings, dass das in den Emissionsbedingungen festgelegte Sicherheitslevel während derLaufzeit unversehrt blieb. Schließt der Basiswert am Ausübungstag über dem Bonuslevel, partizipiert der Anleger auch an der darüber liegenden Wertentwicklung des Basiswerts. Diese ist in aller Regel vollständig und unbegrenzt, kann aber auch anteilig oder biszu einer bestimmten Obergrenze ( Cap ) laufen.

Bonus-Zertifikate
Bonus-Zertifikate bestehen aus drei Komponenten: Erstens bieten sie die Chance, an der positiven Performance eines Basiswertes - etwa einem Index oder einer Aktie - zu verdienen. Zweitens gibt es am Laufzeitende eine Bonuszahlung in Form einer Art Garantieverzinsungen. Diese wird aber nur dann gezahlt, wenn drittens eine deutlich unter dem Startwert des jeweiligen Basiswertes liegende Kursbarriere ( Sicherheitslevel ) während der gesamten Laufzeit nie berührt oder unterschritten wird. Bis zum Sicherheitslevel hat der Anleger somit einen Risikopuffer. Wird dieses Sicherheitslevel während der Laufzeit des Zertifikats indes berührt oder unterschritten, wandelt sich das Produkt augenblicklich in ein klassisches Index- oder Partizipations-Zertifikat . Die ursprüngliche Garantieverzinsung, also der Bonusbetrag, geht verloren. Der Anleger hat aber immer nochdie Chance an einer neuerlichen Erholung des Basiswertes zu verdienen.

Bonusrendite p.a. (Bonuszertifikate)
Die "Bonusrendite p.a" entspricht der in Prozentausgedrückten und auf ein Jahr berechneten Rendite bei Auszahlungdes Bonusertrags am Laufzeitende. Rechnerisch entspricht die "Bonusrenditep.a." dem " Abstand zur oberen Barriere (Bonuslevel) in % " dividiert durch die Restlaufzeit in Jahren.

Bonitätsrisiko
Das Bonitätsrisiko beschreibt das Risiko der zukünftigen Bonität des Schuldners. Eine Bonitätsverschlechterung des Schuldners führt zu einem entsprechenden Risikoabschlag auf den Kurs der betreffenden Wertpapiere. Die Bonität des Schuldners kann sich während der Laufzeit so weit verschlechtern, dass er zahlungsunfähig oder illiquide wird. Tritt dieser Fall ein, können Zins- und / oder Tilgungsleistungen nicht mehr termingerecht erbrachtwerden. Der schlimmste Fall wäre ein Totalausfall.

Börsenaufsichtsbehörde
In Baden-Württemberg obliegt diese Funktion dem Wirtschaftsministerium. Die Behörde überwacht in Zusammenarbeit mit der Handelsüberwachungsstelle und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Handel an der Börse und die Abwicklung der Börsengeschäfte.

Börsengeschäft
Das Börsengeschäft ist ein Vertrag, der von zwei Handelsteilnehmern über ein Börsenprodukt an der Börse abgeschlossen wird. Man unterscheidet Kassageschäfte, Termingeschäfte, Optionsgeschäfte sowie deren Kombination. Die Abrechnung des Börsenverkehrs kann sowohl die Börse als auch eine davon unabhängige, eine Abrechnungstätigkeit ausübende Organisation durchführen.

Börsensegment
An der Wertpapierbörse von der Börsenordnung eingerichtete Handelsbereiche, die sich durch unterschiedliche Zulassungsverfahren und Pflichten der Emittenten und Händler unterscheiden. Dazu gehören in Deutschland der Amtlicher Markt , Geregelte Markt und der Freiverkehr .

Branchenzertifikat
Wie man dem Namen entnehmen kann handelt es sich umspezielle Zertifikate, die in Aktien einer bestimmten Branche investieren, beispielsweise in die Sektoren Telekommunikation, Pharma/Biotechnologie oder High-Tech.

Briefkurs
Auch Verkaufs- oder Ask-Kurs genannt. Der Briefkursbezeichnet den Preis, zu dem der Anleger ein Produkt an der Börsekaufen kann.

Bundesschuldenverwaltung/Bundesschuldenbuch
Die Bundesschuldenverwaltung führt das so genannte Bundesschuldbuch. Kauft man Bundespapiere und lässt siebei der Bundesschuldenverwaltung verbuchen, so wird man als Gläubiger in das Schuldbuch eingetragen.

Bund-Future
Der Euro-Bund-Future (kurz: Bund-Future) ist ein Future auf eine idealtypische Bundesanleihe. Grundlage ist ein fiktives Papier, das auf eine Nominalverzinsung von sechs Prozent und auf eine Laufzeit von zehn Jahren standardisiert ist. Der Inhaber eines Bund-Future-Kontraktes hat das Recht, zu einem festgelegten Zeitpunkt eine diesem Kontrakt zugeordnete Bundesanleihe mit einer Restlaufzeit von 81/2 bis 101/2 Jahren im Wert von nominal 100.000 Euro zu kaufen oder zu verkaufen. Pro Jahr werden vier Laufzeiten gehandelt,die jeweils im März, Juni, September und Dezember enden. Der aktuelle Futurestand bildet genau den Preis ab, den man am Markt für eine Bundesanleihe mit extakt 10-jähriger Laufzeit und einer Verzinsung von 6 Prozent bezahlten müsste.

 


Call
Ein Kaufoptionsschein (Call) ist ein laufzeitbegrenztes Wertpapier, welches seinem Besitzer das Recht verleiht, einenzugrundegelegten Basiswert zu einem im voraus festgelegten Preis - dem Basispreis - zu erwerben. Eine Ausübung - also die tatsächliche Übergabe des Basiswerts bei Zahlung des Basispreises - ist in aller Regel unüblich. Stattdessen wird der Anleger durch die Auszahlung der postiven Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Basispreis mit dieser Ausübung praktisch gleichgestellt.

Cap
Festgelegter Höchstbetrag, bis zu welchem der Anleger von einem Kursanstieg des Basiswerts profitieren kann. Diese Beschränkung wird beispielsweise bei Zertifikaten mit einem sogenannten Discount vergütet.

Chooser
Ein Chooser ist ein Produkt, dessen Wert und somit sein effektiver Rückzahlungsbetrag, sich an der Wertentwicklung zweier Basiswerte orientiert. Üblicherweise handelt es sich dabei um die Aktien zweier unterschiedicher Unternehmen. Am Ende der Laufzeit des Produkts erhält der Besitzer eines Choosers eine in den Emissionsbedingungen des Produkts festgelegte Anzahl von Aktien einer dieser beiden Gesellschaften oder den vom Emittenten festgelegten Maximalbetrag in bar. Die Entscheidung über die Rückzahlung liegt beim Emittenten.

Clean Price
Der Clean Price einer Anleihe ist der Kurs ohne die aufgelaufenen Stückzinsen .(siehe auch Dirty Price )

Corporate Bonds
Synonym: Unternehmensanleihen. Werden Anleihen von deutschen bzw. internationalen Firmen oder ausländischen Töchtern deutscher Unternehmen begeben, so spricht man von "Corporates" bzw. von "Corporate Bonds". Industrieunternehmen begeben häufig Schuldverschreibungen als Alternative zurherkömmlichen Kreditaufnahme bei den Banken. Dabei sind CorporateBonds i.d.R. nicht durch zusätzliche Sicherheiten wie z.B.bei den Pfandbriefen unterlegt.

Courtage
Der Skontroführer bekommt für seine Dienste eine Gebühr, die sich nach der Größe der Order bemisst. Im Gegensatzzum Festpreisgeschäft weiß der Anleger hier genau, wie hoch die Gebühren sind, die er für seine Order zu zahlenhat. Die aktuellen Courtagesätze entnehmen Sie bitte derBörsenordnung (§77). An der Börse Stuttgart gilt für den Handel in inländischen Aktien und verbrieften Derivaten eine Obergrenze bei der Courtage von 12,00 Euro je Geschäft. Näheres siehe Courtagecap .

Courtagecap
An der Börse Stuttgart gilt für den Handel in inländischen Aktien und verbrieften Derivaten eine Obergrenze bei der Courtage (Maklergebühr) von 12,00 Euro je Geschäft. Bei Werten des Deutschen Aktienindexes DAX® greift der maximale Courtagesatz von 12,00 Euro ab einem Ordergegenwert von 30.000 Euro, bei allen anderen inländischen Aktien und verbrieften Derivaten (außer Aktienanleihen ) setzt das Courtagecap bereits ab einem Ordergegenwert von 15.000 Euro ein. Bei Aktienanleihen und einem geringen Teil der Anlagezertifikate , bei denen die Courtage nach der Rentenstaffel berechnet wird, greift das Courtagecap ab einem Ordergegenwert von 16.000 Euro.

Credit Linked Notes
Credit Linked Notes sind Wertpapiere, deren Rückzahlungsprofil zum Beispiel abhängig vom Eintritt sogenannter Kreditereignisse bei einem oder mehreren Referenzschuldnern ist. Kann also derReferenzschuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen,wird dieser Ausfall auf den Anleihegläubiger übertragen.Tritt kein Kreditereignis ein, kommt der Anleger in den Genusseiner attraktiven Rendite .

Covered Warrant
Zu Beginn des Optionsscheinmarktes und auch heute noch versteht man unter diesen sogenannten "gedeckten (covered) Optionsscheinen" Aktien- Optionsscheine, die das Recht zum physischen Bezug von Aktien verbriefen, die sich während der Laufzeit des Optionsscheins in einem gesondert gehaltenen Deckungsbestand befinden.

 


Deckungsstockfähigkeit
Das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) verlangt von Versicherungsunternehmen die Bildung eines gesonderten Vermögens (Deckungsstockvermögen) zur Besicherung der Ansprüche der Versicherungsnehmer. Dieser Deckungsstock ist aus den laufenden Prämieneinnahmen zu bilden. Das Versicherungsunternehmen darf dieses Deckungsstockvermögen unter anderem auch in Wertpapieren anlegen, die aber besondereAnforderungen hinsichtlich Sicherheit, Liquidität und Rentabilität genügen müssen. Der Katalog der so genannten deckungsstockfähigen Wertpapiere wird durch das Versicherungsaufsichtsgesetz geregelt. Zum Kreis der deckungsstockfähigen Wertpapiere zählen öffentliche Anleihen, Pfandbriefe und Kommunalobligationen, sonstige vom Bund oder einem Land verbürgte oder gewährleistete Schuldverschreibungen.

Delta
Das Delta eines Optionsscheins oder Knock-out-Produkts gibt an, um wie viel Euro sich das jeweilige Produkte theoretisch im Wert verändert, wenn sich der Kurs des Basiswerts um einen Euro verändert. Dabei muss das Deltamit dem jeweiligen Bezugsverhältnis des Derivats gewichtet werden. Das Delta eines Optionsrechts beispielsweise gibt die theoretische Preisveränderung -also die Wertveränderung eines Optionsscheins umgerechnetauf ein Bezugsverhältnis von 1:1 - bei Änderungen desKurses des jeweiligen Basiswertes an. Der Wert eines Optionsscheins ändert sich um den Betrag "Delta", wenn sich der Kurs des Basiswerts um den Betrag Eins ändert. Das Delta schwankt bei einem Kaufoptionsschein ( Call ) zwischen "0" und "1" und bei Verkaufsoptionsscheinen (Puts) zwischen "0" und "-1". Ein Delta von 0,65 (-0,65) besagt somit, das ein Call ( Put ), umgerechnet auf ein Bezugsverhältnis von 1:1, um 0,65 Euro im Wert steigt, wenn sein zugrundegelegter Basiswert um einen Euro steigt (fällt). Das Delta ist eine dynamischeKennzahl, die sich bei Kursveränderungen des Basiswerts ändert.

Depot
Das Depot ist eine Art Konto, welches bei einer Bank geführt wird, auf dem die gekauften Wertpapiere verbucht werden.

Derivate
Sammelbegriff für alle Finanzinstrumente, deren Preisbestimmung maßgeblich an die Kursentwicklung eines Basiswerts gebunden ist und welche somit keine eigenständigen Anlagen sind.

Dirty Price
Der Dirty Price einer Anleihe gibt den Kurs inklusive der aufgelaufenen Stückzinsen an.(siehe auch Clean Price )

Disagio
Abgeld bei Wertpapieren. Bei der Ausgabe von Wertpapieren die Geldsumme, um den der Ausgabepreis deren Nennwert unterschreitet bzw. der Betrag, um den der Börsenkurs den inneren Wert unterschreitet. (siehe auch Agio )

Discount in € (Discountzertifikate)
Der „Discount in €“ entspricht dem absoluten Betrag, um den der Erwerb eines Basiswerts über ein Discountzertifikat günstiger ist als das Direktinvestment in denBasiswert. Berechnet wird der „Discount in €“ als Differenz zwischendem aktuellen Verkaufskurs ( Geldkurs ) des Basiswerts und dem aktuellen Kaufkurs ( Briefkurs ) des Zertifikats.

Discount in % (Discountzertifikate)
Der „Discount in %“ entspricht dem prozentualen Abschlag, um den der Erwerb eines Basiswerts über ein Discountzertifikat günstiger ist als das Direktinvestment in denBasiswert. Berechnet wird der „Discount in %“ als Quotient ausdem aktuellen Verkaufskurs ( Geldkurs ) des Basiswerts und dem aktuellen Kaufkurs ( Briefkurs ) des Zertifikats.

Discount-Zertifikate
Discount-Zertifikate gewähren dem Anleger im Vergleich zu einem Direktinvestment einen Preisabschlag (Discount) auf den gewählten Basiswert. Im Gegenzug zu diesem günstigeren Einstieg ist der Anleger in seiner Partizipation an der Kursentwicklung des Basiswertes bis zu einer vordefinierten Obergrenze,Cap genannt, begrenzt. Ist der Kurs des Basiswertes am Laufzeitende gleich oder niedriger dem Cap, erfolgt die Auszahlung des Gegenwertes gemäß dem Bezugsverhältnis, ansonsten wird ein Betrag in Höhe des Caps ausbezahlt.

Diversifikation
Streuung der Geldanlage in eine Vielzahl verschiedener Wertpapiere zwecks Risikominderung. Streuungsmöglichkeiten bieten sich durch Investition in unterschiedliche Anlagekategorien ( , Festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien, Edelmetalle usw.), unterschiedliche Branchen und Regionen sowie durch Variierung des Anlagehorizonts.

Dividende
Die Dividende ist der Gewinnanteil, den die Aktiengesellschaft an Aktionäre ausschüttet. Über Höhe und Zeitpunkt entscheidet die Hauptversammlung .

Dividendenreinvestition
Bei einer Dividendenreinvestition werden die Ausschüttungen in Form von Dividendenzahlungen nicht unmittelbar an den Anleger ausbezahlt, sondern wieder in das entsprechende Wertpapier investiert, was letzten Endes zu einem Kursanstieg im Wertpapier führen sollte. Indizes, die eine Dividendenreinvestition berücksichtigen, nennt man Performance-Indizes . Diese notieren immer höher als ihre entsprechenden Kurs-Indizes .

Dividendenrendite
Die Dividendenrendite setzt die vom Unternehmen gezahlte Dividende mit dem aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis. Diese Kennzahl kann sowohl aufBasis der momentan gezahlten Dividende, als auch auf der Basisvon erwarteten künftigen Dividenden berechnet werden.

Duration
Die Duration beschreibt die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer. Anleihen mit einem hohen Kupon haben eine geringere Duration als niedrigverzinsliche Anleihen, weil man über die höheren Kuponzahlungen sein eingesetztes Kapital schneller zurückbekommt. Die Duration entspricht dem Zeitpunkt der durchschnittlichen Fälligkeit der Zahlungsströme, sie wird auch als „zeitlicher Schwerpunkt“ einer Anleihe bezeichnet. Der Anleger sollte eine Anleihe auswählen, deren Duration seinem zeitlichen Anlagehorizont entspricht.

 


 

Effektive Stücke
Es gibt Wertpapiere, die im Rahmen eines Tafelgeschäfts effektiv ausgeliefert werden können. Die Verbuchung erfolgt dann nicht in einem Depot, sondern man bekommt die so genannten effektiven Stücke praktisch in die Hand. Bei der Eigenverwahrung muss man jedoch selbst auf die Zinstermine und auf den Zeitpunkt der Tilgung achten. Ferner trägt man die Gefahr des Abhandenkommens (Diebstahl, Brand,o.ä.).

Emerging Market Bonds
Bei Emerging Market Bonds handelt es sich um Anleihen aus den sogenannten "Schwellenländern". Diese Anleihen zeichnen sich durch ihre hohen Kupons und die hohen Renditen aus. Das niedrigere Rating der Emittenten ist ausschlaggebend für die hohen Renditen. Sie sind nur etwas für spekulative Anleger, da sie u.U. starken Kursschwankungen sowie einem höheren Ausfallrisiko unterliegen.

Emission
Die Ausgabe neuer Wertpapiere.

Emissionsvolumen
Das Emissionsvolumen ist der begebene Gesamtnominalbetrag bzw. die begebene Gesamtstückzahl eines Wertpapiers.

Emittent
Herausgeber eines Wertpapiers.

Entry
Einstieg in ein Underlying. 

ETFs
Exchange Traded Funds, kurz ETFs, sind Investmentfonds, die fortlaufend wie beispielsweise Aktien über die Börse zum aktuellen Börsenpreis gehandelt werden können. Ein wie beim Kauf gewöhnlicher Fondsprodukte über die Bank oder andere Intermediäre erhobener Ausgabeaufschlag fällt i.d.R. nicht an. Der Preis der ETFs füreinen Anteil entspricht weitgehend einem vom Emittenten festgelegten Bruchteil des Fondsvermögens. Grundsätzlich wird zwischen aktiv gemanagten Fonds und passiv gemanagten Fonds unterschieden.

EURIBOR
Abkürzung für European Interbank Offered Rate. Interbanken Geldmarktsatz für 1 Woche, sowie 1 bis 12 Monatsgelder. Er ist EWU-weit geltend und dient bei vielen variabel verzinslichen Anleihen als Referenzzinssatz.

Euronext
Euronext entstand im September 2000 durch den Zusammenschluss der Kassa- und Terminbörsen der Finanzplätze Amsterdam, Brüssel und Paris. Inzwischen ist der BörsenverbundEuronext um die portugiesische Kassa- und Terminbörse BVLPund die Londoner LIFFE (The London International Financial Futures and Options Exchange) weiter angewachsen.

europäischer Typ
Optionsschein, der lediglich am Laufzeitende ausgeübt werden kann. (Gegensatz: amerikanischer Typ )

Euro-Staatsanleihen
Synonym: Euro-Bonds. Euro-Staatsanleihen werden von Ländern innerhalb der Euro-Zone ausgegeben. Seit dem 1.Januar 1999 werden diese Papiere an der Börse Stuttgart ausschließlich in Euro gehandelt.

Eurozinsmethode
Die Eurozinsmethode ist eine Methode, mit deren Hilfe die Stückzinstage einer Anleihe berechnet werden. Es werden die Tage pro Monat und pro Jahr genau berücksichtigt, im Gegensatz zur "Deutschen Zinsrechnungsmethode", bei der der Monat mit 30 Tagen und das Jahr mit 360 Tagen berechnet wird.

EUWAX
Das Handelssegment EUWAX wurde 1999 an der Börse Stuttgart als Plattform für den Handel in verbrieften Derivaten eingerichtet. Heute werden an der EUWAX eine Vielzahl von derivativen Anlage- und Hebelprodukten nach speziellen und transparenten Regeln gehandelt, die dem Anleger - je nach Auswahl - die Abbildung von konservativen bis hin zu hoch spekulativen Anlagestrategien ermöglichen. EUWAX ist das größte börsliche Handelssegment für verbriefte Derivate.

 


 

Fälligkeit
Derivate: Am Fälligkeitstag bekommt der Anlegersein Geld auf seinem Konto gutgeschrieben oder - im Falle einerAndienung - den Basiswert in sein Depot gebucht. Zwischen dem letztenBörsenhandelstag und dem Fälligkeitsdatum ist es beiderivativen Produkten möglich, dass das Wertpapier noch ausserbörslich über den Emittenten gehandelt werden kann. Anleihen: Am Fälligkeitstag bekommt der Anleger den Gegenwert der Anleihe auf seinem Konto gutgeschrieben. Der letzte Börsenhandelstag ist in der Regel zwei Tage vor dem Fälligkeitstag. Einen Tag vor Fälligkeit ist meist noch der außerbörsliche Handel mit dem Emittenten möglich.

Festpreisgeschäft
Auch Nettogeschäft genannt. Die Methode des Nettogeschäfts wird bei den außerbörslichen Geschäften der Banken angewandt. Es wird mit dem Handelsteilnehmer ein Kurs vereinbart, in dem sämtliche Kosten bereits enthalten sind. Das gilt auch für die zu zahlenden Bankprovision. Diese Methode ist für den Anleger intransparent, weil er in der Regel nicht weiß, welche Provision er an die Bank gezahlt hat. Anders ist es bei einem Börsengeschäft, wo ein genauer Ausweis aller Gebühren und Provisionen in der Abrechnung erfolgt.

Fixing
Die Bundesbank interveniert einmal täglich in den Anleihen des Bundes während des Fixings (Feststellung der Kassakurse)zwischen 11.00 und 13.00 Uhr. Dadurch wird eine höchstmögliche Liquidität in allen Bundesanleihen gewährleistet. Orders müssen spätestens bis zur Feststellung des Einheitskurses im Orderbuch des Skontroführers eingegangen sein.

Floating Rate Notes
Floating Rate Notes (kurz "Floater") gewähren keinen festen, sondern einen variablen Zinsertrag. Nach jeder Zinsperiode, zum Beispiel nach Ablauf von 3, 6 oder 12 Monaten, zahlt der Emittent der Anleihe die Zinsen; gleichzeitig gibt er den Zinssatz fürdie neue Periode bekannt. Dieser Zinssatz orientiert sich meistan Geldmarktsätzen wie EURIBOR (European Interbank Offered Rate) oder LIBOR (London Interbank Offered Rate).

Fonds-Typ
Neben den klassischen Investmentfonds gibt es seit einigen Jahren auch Fonds, die über die Börse gehandelt werden können. Im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds, bei denen am Tag lediglich ein Preis fixiert wird, werden die Preise börsengehandelter Fonds fortlaufend untertägig aktualisiert, so dass diese immer zum aktuellen Börsenpreis handelbar sind. Grundsätzlich wird zwischen " aktiv gemanagten Fonds " und " passiv gemanagten Fonds ", auch ETFs genannt, unterschieden.

4-X
4-X ist ein spezielles Handelssegment an der Stuttgarter Börse für ausländische Aktien. Dieses erweitert das Best-Price-Prinzip der Börse Stuttgart um die verbindliche Einbeziehung ausländischer Referenzmärkte in die Preisfeststellung. Kernpunkt von 4-X ist die Definition einer maximalen Preisabweichung ( Price-Range ) von den Geld - und Briefkursen des jeweiligen ausländischen Referenzmarktes.

Freiverkehr
Börsensegment, in dem nicht zum Amtlichen Markt zugelassene oder in den Geregelten Markt einbezogene Wertpapiere gehandelt werden. Um in den Freiverkehr aufgenommen zu werden, müssen die Wertpapiere bestimmte Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, die jedoch im Vergleich zu denen des Amtlichen Marktes sowie des Geregelten Markts i.d.R. weniger streng gestaltet sind.

Fremdwährungsanleihen
Fremdwährungsanleihen sind festverzinsliche Anleihen , die nicht in Euro bzw. DM notieren. Alle Anleihetypen (wie z.B. Corporate Bonds , Emerging Market Bonds ) können in verschiedenen Währungen notieren. Da die Wechselkurse stärkeren Schwankungen unterliegen können, sollte das Währungsrisiko bei diesen Anlagen unbedingt beachtet und einkalkuliert werden.

Future
Futures sind standardisierte Terminkontrakte auf ein bestimmtes Gut. Diese verpflichten den Käufer zu einem festgelegten Termin Waren oder Finanzprodukte zu beziehen. Der Verkäufer eines Future-Kontrakts ist zur Lieferung des entsprechenden Underlyings verpflichtet. Standardisiert sind Futures hinsichtlich Kontraktgröße, Art und Güte des Vertragsgegenstands. Beispiele: DAX® Future, Bund Future.Manchen verbrieften Derivate liegt als Underlying ein Future zugrunde.

 


 

Gamma
Da die dynamische Kennzahl Delta stark auf Kursveränderungen des jeweiligen Basiswerts reagiert, ist es wichtig diese Veränderungen des Deltas abzuschätzen. Dazu dient die dynamische Kennzahl Gamma. Sie gibt an, um welchen absoluten Betrag sich das Delta einer Option ändert, wennsich der Kurs des jeweiligen Basisiwerts um den Betrag Eins ändert. Hat ein Optionschein ein Delta von 0,65 und einem Gamma von 0,05, so steigt das Delta auf 0,7, wenn der Basiswert um einen Euro zulegt.

Garantie-Produkt
Produkt mit einer Garantie auf den Emissionswert des jeweiligen Produkts. Die Garantie reicht von einer 100%-igenAbsicherung des Emissionswertes bis hin zu Teilabsicherungen, diegegebenenfalls noch an Bedingungen geknüpft sein können.Genaueres ist aus den jeweiligen Emissionsbedingungen zu entnehmen.

Garantie-Zertifikat(100%)
100% Garantie-Zertifikate gewähren die Rückzahlung des zum Zeitpunkt der Emission eingesetzten Kapitals zu mindestens 100% durch den Emittenten . Oberhalb des Garantieniveaus erhalten Anleger im positiven Falle zusätzlich zum Festbetrag am Fälligkeitstermin eine Partizipation an der Entwicklung des Basiswertes.

Gate-M
Das unter dem Namen Gate-M gegründete Handelssegment für Aktien ist speziell auf die Bedürfnisse mittelständischer in- und ausländischer Unternehmen zugeschnitten. Die gehandelten Aktien werden in zwei Transparenz- und drei Preisfeststellungskategorien unterteilt, wobei die Entscheidung hierfür beim Emittenten liegt. Durch dieses Handelssegment werden die Wahrnehmung der Unternehmen erhöht und die Preisfeststellung für Aktien mittelständischer Unternehmen weiter verbessert.

Gebühren
Bei verbrieften Derivaten und ETFs können zusätzliche Kosten wie beispielsweise Managementgebühren oder Ausgabeaufschläge anfallen.

gedeckte Anleihen
Kommunalobligationen, Pfandbriefe. Die Emission richtet sich nach dem Hypothekenbankgesetz und dem Pfandbriefgesetz. Während ihrer Laufzeit müssen die Anleihen jederzeit in voller Höhe durch Grundpfandrechte bzw. Kredite an öffentliche Schuldner besichert d.h. gedeckt sein. Im Konkursfall des Anleiheschuldners steht dem Pfandbriefgläubiger an diesen Deckungswerten ein Vorrecht zur Befriedigung seiner Forderungen vor allen anderen Gläubigern zu. (siehe auch ungedeckte Anleihen )

Geldkurs
Auch Ankaufs- oder Bid-Kurs genannt. Der Geldkurs bezeichnet den Preis, zu dem der Anleger ein Produkt an der Börse verkaufen kann.

Genussschein
Genussscheine (auch Upper Tier 2 genannt) sind an einer Börse handelbare Wertpapiere, meist Inhaberpapiere, die auf Grund ihrer Konstruktion eine Zwischenstellung zwischen Aktien und Anleihen einnehmen. Sie verbriefen ein Genussrecht in Form einer jährlichen Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn des Emittenten . Da es sich bei Genussrechten um Gläubigerrechte handelt, hat der Inhaber am Ende der Laufzeit einen Anspruch auf Rückzahlung des Kapitals zum Nennwert . Im Gegensatz zu einem Aktionär besitzt der Genussscheininhaber kein Stimmrecht und ebenso kein Mitwirkungsrecht in Form einer Teilnahme an Hauptversammlungen oder Gesellschafterversammlungen.

Geregelter Markt
Zwischen dem Amtlichen Markt und dem Freiverkehr angesiedeltes Börsensegment . Der Geregelte Markt hat weniger strikte Zulassungsvoraussetzungen als der Amtliche Markt und macht es Aktiengesellschaften einfacher, an einer liquiden Börse gehandelt zu werden.

Griechen
Das Wort „Griechen“ wird bei verbrieften Derivaten im Zusammenhang mit einer Reihe von Kennzahlen verwendet, deren Bezeichnungen mit Ausnahme des „ Vega “, aus Griechischen Buchstaben bestehen. Dazu zählen neben dem „ Vega “ das „ Delta “, „ Gamma “, „ Omega “, „ “ und „ Theta “. Im weitesten Sinne zählt auch der „ Hebel “ zu den sogenannten Griechen. Bei all diesen Kennzahlen, handelt es sich um dynamische Kennzahlen, deren Wert sich im Zeitablauf ändern kann. Auf der Internetseite der Börse Stuttgart werden für Optionsscheine „Delta“, „Hebel“, „Omega“,„Theta“ und „Vega“ nahezu in Echtzeit berechnet.


 

Handelssegment
Um auch die handelstechnischen Besonderheiten der verschiedenen Wertpapiere zu berücksichtigen, hat die Börse Stuttgart besondere Segmente geschaffen. Das Handelssegment EUWAX wurde 1999 als Handelsplattform für verbriefteDerivate eröffnet. Bond-X , das Handelssegment für festverzinsliche Wertpapiere, und 4-X , das Segment für den Handel mit ausländischen Aktien, starteten im Jahr 2003. Gate-M , das Handelssegment für mittelständische Werte, öffnete zu Beginn des Jahres 2004 seine Tore.

Handelsüberwachungsstelle
Die Handelsüberwachungsstelle (Hüst) ist ein eigenständiges Börsenorgan. Sie überwacht zusammen mit der im Baden-Württembergischen Wirtschaftsministerium angesiedelten Börsenaufsichtsbehörde und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Handel an der Börse Stuttgart. Zu ihren Aufgaben gehören die lückenlose Erfassung aller Börsengeschäfte und die Ermittlung bei zweifelhaftem Zustandekommen von Börsenpreisen.

Handelszeit
Die Handelszeit beschreibt den Zeitraum, während dem börsentäglich gehandelt wird.

Hauptversammlung
Versammlung der Teilhaber einer Aktiengesellschaft und deren oberstes Beschlussorgan. Entsprechend seinem Aktienbesitz ist jeder Aktionär zur Stimmabgabe in der Hauptversammlung berechtigt; soweit er diese nicht selbst wahrnehmen kann, kann er seine depotführende Bank beauftragen, ihn zu vertreten. Zuden wichtigsten Befugnissen der Hauptversammlung gehört die Bestellung des Aufsichtsrats, der Entscheid über die Verwendung des Gewinns und die Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand.

Hebel
Der Begriff des Hebels ist in seiner Funktion als dynamische Kennzahl irreführend. Der Hebel besagt lediglich, wie viele Optionsscheine ein Anleger für den derzeitigen Kurs des jeweiligen Basiswerts theoretisch kaufen kann. Er gibt somit nicht an, um wie viel Prozent ein Call / Put im Wert steigt wenn sich sein Basiswert um ein Prozent verteuert/verbilligt. Vielmehr ist es eine Kennzahl für den Investitionsgrad des Anlegers. Dem herkömmlichen Hebelbegriff entspricht vielmehr die Kennzahl Omega , welche daher auch effektiver Hebel genannt wird. Rechnerisch entspricht das Omega dem Produkt aus Delta und Hebel, wodurch die Existenzberechtigung der Kennzahl Hebel entsteht.

Hedging
Auch Absicherung genannt, ist die Risikobegrenzung für bestehende Wertpapierpositionen z.B. durch den Kauf oder Verkauf des Underlyings, Optionen oder Optionsscheinen auf den entsprechenden Basiswert .

High Yield Bond
Als High Yield Bonds bezeichnet man Anleihen , die über eine überdurchschnittlich hohe Verzinsung verfügen, allerdings auch ein überdurchschnittlich hohes Risiko aufweisen. Aufgrund ihrer Bonitätsbeurteilung im Non-Investment-Grade Bereich müssen die emittierenden Unternehmen eine hohen Renditeaufschlag auf den aktuellen Marktzinsbezahlen.

historische Volatilität
Zur Bewertung von Optionsscheinen wird die implizite Volatilität in den optionspreistheoretischen Bewertungsmodellenberücksichtigt. Zur Bestimmung der impliziten Volatilitätwird dabei in der Regel auf die historische Volatilität als Anhaltspunkt zurückgegriffen, jedoch ist es nur bedingt möglich, die zukünftige Volatilität auf Basis historischer Daten zu prognostizieren.

homogenisierter Spread
Der homogenisierte Spread eines Wertpapiers entspricht der absoluten Differenz zwischen seinem Kaufkurs ( Geldkurs ) und Verkaufskurs ( Briefkurs ) - dem absoluten Spread - umgerechnet auf ein Bezugsverhältnis von 1:1. Ein Wertpapier mit einem Spread von einem Cent und einem Bezugsverhältnis von 10:1 hat einen homogenisierten Spread von 10 Cent. Das Homogenisieren der Spreads ist wichtig, um Wertpapiere verschiedener Emittenten vergleichbar zu machen.

Hybridanleihen
Hybridanleihen sind Unternehmensanleihen mit einer unendlichen oder einer extrem langen Laufzeit. Die Rendite dieser meist nachrangigen Anleihen ist deutlich höher als bei traditionellen Unternehmensanleihen. Der Emittent hat frühestens nach zehn Jahren das Recht die Anleihe zu kündigen und zum Nennwert zu tilgen. Verzichtet er auf dieses Recht, wird diefeste Verzinsung der ersten Jahre in der Folgezeit in eine variable Verzinsung gewandelt.( Beispielsweise 3-Monats-Euribor plus einemAufschlag). Wenn die Anleihen bestimmte Merkmale aufweisen,werden sie von den Ratingagenturen dem Eigenkapital zugerechnet.

 


 

implizite Volatilität_Geld
Die "Implizite Volatilität Geld" entspricht der auf den Verkaufskurs ( Geldkurs ) eines Derivats bezogenen, vom Emittenten bis Laufzeitende des Produkts angenommenen Schwankungsintensität eines Basiswerts .

in the money
Ein Optionsschein weist einen inneren Wert auf, wenn beim Call ( Put ) der aktuelle Kurs des Basiswertes über (unter) dem Basispreis liegt. In diesem Fall ist der Optionsschein "im Geld" oder "in the money".

Indexaktie
Indexaktien werden auch als passiv gemanagte, börsengehandelte Indexfonds bezeichnet, die einen zugrunde liegenden Index genau abbilden. Sie können wie eine Aktie fortlaufend gehandelt werden.

Indexanteil
Gibt bei ETFs oder verbrieften Derivaten den Anteil des Wertpapiers am zugrundeliegenden Index an. Ein Anteil von 0,1 bedeutet, dass daszugrunde liegende Wertpapier ein Zehntel des Index abbildet.

Indexfonds
Indexfonds, auch Kapitalanlagefonds, der in seiner Titelauswahl und Gewichtung einen im voraus gewählten Index möglichst genau nachbildet. Einige Indexfonds werden wie Aktien fortlaufend an der Börse gehandelt, diese werden dann als börsengehandelte Indexfonds oder ETFs bezeichnet. Andere Indexfonds können nur überdie Fondgesellschaft bezogen werden.

Index- und Partizipations-Zertifikat
Index- und Partizipations-Zertifikate eigenen sich für konservative Investoren, die eine kostengünstige Anlagealternative zum klassischen Fondsinvestment suchen. MitIndex- und Partizipations-Zertifikaten bilden sie die Performanceeines Basiswertes - etwa einem Index oder einem Rohstoff – eins zueins ab. Somit ist die Performance des Zertifikats stets identischmit der Wertentwicklung des zugrunde gelegten Basiswertes. Index-Zertifikate werden zumeist im Bezugsverhältnis 100:1 begeben. Damit bildet ein Zertifikat jeweils ein Hundertstel des jeweiligen Index ab. In der Regel beziehen sich diese Zertifikate auf Basiswerte, an denen auf andere Weise eine Beteiligung entweder gar nicht oder nur unter sehrhohem Aufwand möglich wäre. Ein häufiges Motiv für den Kauf von Index- und Partizipations-Zertifikaten ist die Risikoreduzierung. Anleger können so auf einfache Weise eine Diversifizierung und damit Risikostreuung gegenüber dem Kauf einer einzelnen oder weniger Aktien erreichen.

Inflationsindexierte Anleihen
Mit diesen Anleihen können sich Anleger gegen die Inflation, also die Geldentwertung schützen. Denn der Nominalwert dieser Anleihen ist an die Entwicklung des Index der Verbraucherpreise gekoppelt. Steigen die Lebenshaltungskosten beispielsweise um fünf Prozent, so erhöht sich der Nominalwert der Anleihe und damit der Rückzahlungsbetrag entsprechend. Der Kupon ist zwar fixiert, da er sich aber auf den Nominalwert der Anleihe bezieht, steigt mit der Inflation auch die Rendite der Anleihe. Den Inflationsschutz "erkaufen" sich die Anleger allerdings mit einer gegenüber vergleichbaren Anleihen ohne Inflationsschutz niedrigeren Rendite.

Innerer Wert
Der Innere Wert ergibt sich bei der Kaufoption ( Call ) aus der Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Basispreis . Bei der Verkaufsoption entspricht der Innere Wert indes der Differenz aus dem Basispreis und dem aktuellen Kurs des Basiswerts . Grundsätzlich gibt der Innere Wert somit den Ertrag an, der sich bei sofortiger Ausübung der Option ergeben würde. Da bei Optionen keine Verpflichtung zur Ausübung eingegangen wird, kann der innere Wert nicht negativ sein.

Intraday-Handel
Kauf und Verkauf eines Wertpapiers am gleichen Tag.

Investor Relations Daten
Auf unserer Internetseite stehen von den einzelnen Gate-M Unternehmen umfangreiche Investor-Relations Daten (Unternehmenskalender, Unternehmensberichte und –analysen) zur Verfügung. (Während Unternehmen in der Transparenzkategorie 2 lediglich die gesetzlichen Anforderungen erfüllen (z.B. Jahresberichte und Ad-hoc-Mitteilungen ), liefern Unternehmen in der Transparenzkategorie 1 alle aktuellen Informationen zum Unternehmen ins Internetportal von Gate-M).

ISIN
Die internationale Wertpapier-Kennnummer wird ISIN (International Securities Identification Number) genannt. (siehe auch WKN )

ISMA-Methode
Die Renditeberechnung bei festverzinslichen Wertpapieren erfolgt gemäß der ISMA-Methode unter Berücksichtigung der täglichen Stückzinsen . Als Länge der Periode zwischen zwei Zinszahlungsterminen wird generell ein Jahr angenommen. Abweichende tatsächliche Periodenlängen einzelner Wertpapiere hiervon führen zu geringfügigen Abweichungen der angegebenen Rendite von der tatsächlichen Rendite. Die Renditeberechnung bei festverzinslichen Wertpapieren erfolgt gemäß der ISMA-Methode unter Berücksichtigung der täglichen Stückzinsen . Als Länge der Periode zwischen zwei Zinszahlungsterminen wird generell ein Jahr angenommen. Abweichende tatsächliche Periodenlängen einzelner Wertpapiere hiervon führen zu geringfügigen Abweichungen der angegebenen Rendite von der tatsächlichen Rendite. Verwendete Formel zur Berechnung der Rendite ISMA (AIBD):

 


Jumbo-Pfandbriefe
Bei Jumbo-Pfandbriefen handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen von Real-Kreditinstituten wie Hypothekenbanken oder Landesbanken. "Jumbos" stellen eine Sonderform des Pfandbriefes dar, da sie unter anderem folgenden standardisierten Emissionsbedingungen unterliegen: 1. Mindestemissionsvolumen von 500 Mio. Euro. 2. Mindestens drei verschiedene Market Maker stellen den Marktteilnehmern auf Anfrage verbindliche Geld - und Briefkurse innerhalb festgelegter Spreads .

 


Kapitalmarkt
Der gesamte Handel mit Geldmitteln und Wertpapieren findet am so genannten Kapitalmarkt statt.

Kassakurs
Der Preis der "per Kassa" gehandelten Wertpapiere. In der Praxis wird der Begriff des Kassakurses mit dem des Einheitskurses gleichgesetzt. Dieser wird zwischen 11:30 und 14:00 Uhr mittags festgestellt.
Der Kassakurs hatte früher besondere Bedeutung, da zu diesem Kurs jede Stückzahl gehandelt werden konnte,während früher im fortlaufenden Handel nur sogenannte"Round Lots" (z.B. 50 Stück oder ein Vielfaches davon) handelbar waren.

Kaufoptionsschein
siehe Call

kleinste handelbare Einheit
Der Wert gibt an, über welche Stückzahl bzw. welchen Nominalwert ein Auftrag mindestens lauten muss, um ausgeführt werden zu können.

Knock-in-Schwelle
Die Knock-in-Schwelle bezeichnet einen im Voraus definierten Wert. Erreicht der Basiskurs des Underlyings während der Laufzeit die Knock-in-Schwelle, so tritt eine in den Emissionsbedingungen des Emittenten definierte Sondersituation ein (z.B. Umwandlung in ein Discount-Zertifikat, Bezahlung eines Festbetrages). Siehe auch Feld "Besonderheiten" in den jeweiligen Stammdaten auf der Internetseite der Börse Stuttgart.

Knock-out-Barriere
Synonym: Stop bzw. Knock-out-Schwelle. Es gibt grundsätzlich zwei Typen von Knock-out-Produkten. Beim ersten Typ entsprichtdie Knock-out-Barriere gleichzeitig dem Basispreis des jeweiligen Produkts. Ein Knock-out-Call dieses Typs - also ein Produkt, welches grundsätzlich auf steigende Kurse des Basiswerts setzt - verfällt vor Laufzeitende, sobald der Kurs des Basiswertes die jeweilige Knock-out-Barriere (den Basispreis) berührt oder unterschreitet. Ein Knock-out-Put dagegen verfällt sobald die jeweilige Knock-out-Barriere vom Basiswert berührt oder überschritten wird.
Der zweite Typus von Knock-out-Produkten hat neben dem Basispreis eine vordefinierte Stop-Loss-Schwelle , die gleichzeitig als Knock-out-Barriere fungiert. Im Gegensatz zum ersten Typus liegen hier also Basispreis und Knock-out-Barriere auseinander. Ein Knock-out-Call dieser Art verfällt somit vor Ende der Laufzeit , wenn der jeweilige Basiswert die Stop-Loss-Schwelleberührt oder unterschreitet. Der Knock-out-Put verfälltentsprechend, sobald die Stop-Loss-Schwelle berührt oder überschritten wird.

Knock-out-Call (Long)
Ein Knock-out-Call bietet die Chance an steigenden Kursen eines Basiswertes - etwa einer Aktie oder eines Index - zu profitieren. Er bildet die Wertentwicklung des Basiswertes eins zu eins ab, verfügt dabei aber über einen Hebel l auf diesen Basiswert. Dazu ist in einem Knock-out-Call eine unter dem aktuellen Kurs des Basiswertes liegende Kursbasis (Basispreis) definiert. Käufer von Knock-out-Calls bezahlen umgerechnet auf das Bezugsverhältnis somit nur den Teil des jeweiligen Basiswertes der oberhalb dieser Basis liegt. Die Laufzeit von Knock-out-Calls endet vorzeitig, sobald der Kursdes jeweiligen Basiswertes den Basispreis oder eine ggf. darüber liegende Knock-out-Schwelle des Calls berührt oder unterschreitet.

Knock-out-Produkt
Unterschieden wird zwischen Knock-out-Calls und Knock-out-Puts .

Knock-out-Put(Short)
Ein Knock-out-Put bietet die Chance an fallenden Kursen eines Basiswertes - etwa einer Aktie oder eines Index - zu profitieren. Er bildet die Wertentwicklung des Basiswertes eins zu eins ab, verfügt dabei aber über einen Hebel auf diesen Basiswert. Dazu ist in einem Knock-out-Put eine über dem aktuellen Kurs des Basiswertes liegende Kursbasis (Basispreis) definiert. Käufer von Knock-out-Puts bezahlen umgerechnet auf das Bezugsverhältnis somit nur den Teil desjeweiligen Basiswertes der unterhalb dieser Basis liegt. Die Laufzeit von Knock-out-Puts endet vorzeitig, sobald der Kurs des jeweiligen Basiswertes den Basispreis oder eine ggf. darunter liegende Knock-out-Schwelle des Puts berührt oder überschreitet.

Kündigungsrecht bei Wertpapieren
Bei manchen Wertpapieren besitzt der Emittent ein Recht auf vorzeitige Kündigung. In diesem Fall erfolgt die Rückzahlung gemäß den jeweiligen Emissionsbedingungen.

Kupon
Der Zinssatz der Anleihe , den der Anleger auf den Nominalbetrag erhält. (Nominalverzinsung)

Kursart
Möglich sind diese Kursarten:

EK = Eröffnungskurs

KS = Kassakurs

SK = Schlusskurs

Va oder Kurs ohne Kursart = variabler Kurs

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass in einigen Wertpapieren nur einmal täglich eine Preisfeststellung vorgenommen wird.
Diese Papiere werden nur zur Kasse gehandelt. Sollte ein Wertpapier nur zur Kasse gehandelt werden, ist dies aus dem Kursblatt des entsprechenden Produkts ersichtlich.

Kurshinweis
siehe Preishinweis

Kursindex
Ein Kursindex gibt die reine Kursentwicklung eines bestimmten Portfolios von Aktien oder Rentenpapieren wieder. Im Gegensatz zum Performance-Index ist der Kursindex um Kapitalveränderungen bzw. Zinszahlungen und Dividenden bereinigt.

Kursschwelle für Maximum Spread
Kursschwelle, ab welcher laut EUWAX-Bedingungen nicht die Angabe des Maximum Spread in Prozent, sondern der homogenisierte Maximum Spread in Euro gilt (Bsp: Bei Kurswert < 0,50 EUR gilt absoluterWert, ansonsten prozentuale Angabe).

Kurszusatz
siehe Preiszusatz

 


Länder-Jumbos
Länder-Jumbo ist die Bezeichnung für eine Großanleihe eines einzelnen Bundeslandes oder mehrerer Bundesländer mit einem Emissionsvolumen von mindestens 500 Mio. Euro. Sind mehrere Bundesländer beteiligt, stellt der Länder-Jumbo eine Sammelanleihe dar,bei der die beteiligten Bundesländer die Verpflichtungen ausdem Schuldendienst (Zins- und Tilgungsleistungen) entsprechend ihrerjeweiligen Quote am Gesamtvolumen übernehmen. Die Anleihe wird von einem Bankenkonsortium platziert, wobei diese Institute zugleich als Market Maker fungieren.(siehe auch Agencies )

Last
Letzter festgestellter Kurs im entsprechenden Wertpapier. Neben dem Preis sind diese Preishinweise , Preiszusätze und Nebenrechte möglich.

Laufzeit
Zeitspanne zwischen Emission und Fälligkeitsdatum ("Lebensdauer").

letzter Börsenhandelstag
Letzter Tag an dem ein von der Laufzeit begrenztes Wertpapier an der Börse gehandelt werden kann. Zwischen demletzten Börsenhandelstag und dem Fälligkeitsdatum istes bei derivativen Produkten möglich, dass das Wertpapier nochausserbörslich über den Emittenten gehandelt werden kann.

Leverage
siehe Hebel .

LIBOR
Abkürzung für London Interbank Offered Rate. Der Zinssatz, zu dem am Londoner Bankenplatz ansässige Banken bereit sind, am Geldmarkt untereinander Geld zu entleihen oder verleihen. Er dient u.a. bei variabel verzinslichen Anleihen als Referenzzinssatz.

Limit-Kontroll-System
Computersystem, das an der Böre Stuttgart jede Order sofort bei Eingang erfasst und den Markt sekündlich auf Ausführbarkeit überprüft - so lange bis die Order ausgeführt oder gelöscht wird. Die Besonderheit dabei ist, dass nicht nur das eigene Orderbuch, sondern auch die Referenzmärkte des jeweiligen Wertpapiers überprüft werden. Stellt das Limit-Kontroll-System die Ausführbarkeit einerOrder fest, zeigt es dem Skontroführer unmittelbar diese Order an. Ein schnelle Orderausführung ist somit gesichert.

Limit-Order
Order unter Angabe eines bestimmten Kauf- bzw. Verkauflimits.

Liquidität
Als Liquidität bezeichnet man die jederzeitige Verfügbarkeit eines handelbaren und marktgerechten Kurses für ein Wertpapier.

Long
Bezeichnet die Spekulation auf steigende Kurse.

Low Coupon Bonds
Unabhängig vom Anleihetyp (wie z.B. Pfandbriefe,Inhaberschuldverschreibungen, Jumbopfandbriefe , Corporate Bonds ) kann eine Anleihe zu den Low Coupons gezählt werden, wenn sie über eine sehr niedrige Nominalverzinsung verfügt und weit unter dem Rückzahlungskurs in Höhe von 100% notiert. Die Emittenten haben diese Papiere in Niedrigzinsphasen begeben. Während ihrer Laufzeit ist das Zinsniveau gestiegen, so dass die Kurse gefallensind und heute weit unter 100% notieren.

Lower Tier 2
siehe nachrangige Anleihen

 


Maklercourtage
Provision, die der Skontroführer /Börsenmakler für seine Tätigkeit erhält. Die Höhe der Maklercourtage ist in derBörsenordnung (§§ 53 ff.) geregelt.

Managementgebühr
siehe: Gebühr

Market Maker
Eine Bank oder ein Werpapierhandelshaus, das sich verpflichtet hat, während der gesamten Handelszeit eines Produktes jederzeit verbindliche Geld - und Briefkurse zu stellen. Der Market Maker stellt sicher, dass einWertpapier jederzeit zu marktgerechten Preisen ge- und verkauft werden kann. Die Funktion des Market Makers erhöht die Liquidität des jeweiligen Wertpapieres wesentlich.

Market Maker Anleihen
Für alle Anleihen, die in den Segmenten Bond-X und Bondbox gelistet sind, gibt es mindestens einen Market Maker . Dieser verpflichtet sich auf Anfrage verbindliche An- und Verkaufspreise zu stellen. Weitere Informationen zum Market Making erhalten Sie unter folgenden Links: Bond-X , Bondbox .

Market Maker Prinzip
Das Market Maker Prinzip ist neben dem Auktionsprinzip eine der beiden Methoden, nach der Wertpapiergeschäfte zustande kommen. Market Maker sind Marktteilnehmer die verpflichtet sind, verbindliche Geld- und Briefkurse ( Quotes ) für bestimmte Wertpapiere zu stellen, auf welche die Marktteilnehmer handeln können. Im Gegensatz zum Auktionsprinzip werden nicht mehrere Aufträge gesammelt, aus denen dann ein Preis ermittelt wird, sondern es werden Geschäfte zu konkreten, den Marktteilnehmern bekannten Bedingungen angeboten (z.B. Stückzahl, Preis).

Marktkapitalisierung
Anzahl der handelbaren Aktien multipliziert mit dem aktuellen Börsenkurs. Besitz ein Unternehmen Stammaktien und Vorzugsaktien, so wird für beide Aktientypen eine eigene Marktkapitalisierung ausgewiesen.

Marktzinsniveau
Das Marktzinsniveau leitet sich aus der Zinsstrukturkurve eines Marktes ab. Es ist das Zinsniveau, das momentan am Kapitalmarkt herrscht.

Max. Ertrag in € (Discountzertifikate)
Der maximale Ertrag in Euro eines Discountzertifikats entspricht dem absoluten Höchstbetrag, der bis zum Laufzeitende des jeweiligen Zertifikats erzielt werden kann. Berechnet wird der „Max. Ertrag in €“ als Differenz zwischen dem Höchstbetrag ( Cap ) und dem aktuellen Kaufkurs ( Briefkurs ) des Discountzertifikats . Erreicht wird der „Max. Ertrag in €“ wenn der Basiswert am Laufzeitende des Discountzertifikats auf oder über dem jeweiligen Cap notiert.

Max. Ertrag in % (Discountzertifikate)
Der „Max. Ertrag in %“ eines Discountzertifikats entspricht dem prozentualen Höchstbetrag, der bis zum Laufzeitende des jeweiligen Zertifikats erzielt werden kann. Berechnet wird der „Max. Ertrag in %“ als Quotient aus dem Höchstbetrag ( Cap ) und dem aktuellen Kaufkurs ( ) des Discountzertifikats. Erreicht wird der „Max. Ertrag in %“, wenn der Basiswert am Laufzeitende des Discountzertifikats auf oder über dem jeweiligen Cap notiert.

Max. Rendite p.a. (Discountzertifikate)
Die maximale Rendite pro Jahr eines Discountzertifikats entspricht dessen Höchstbetrag umgerechnet auf eine prozentuale Jahresrendite. Es gibt somit die Rendite an,die ein Anleger pro Jahr erzielen würde, wenn er sein Geld unterden optimalen Auszahlungsbedingungen des Zertifikats für einkomplettes Kalenderjahr anlegen würde. Berechnet wird die "Max. Rendite p.a." als Quotient aus dem " Max. Ertrag in % " und der Restlaufzeit in Jahren.

Maximum Spread
EUWAX Handelssegment: Laut EUWAX-Bedingungen muss ein Emittent für jedes Wertpapier vor Einführung in dasEUWAX-Segment einen maximalen Spread festlegen, den er im Regelfall in seinen fortlaufenden Quotierungen für das fragliche Papier nicht überschreiten darf. Beim maximal homogenisierten Spread erfolgt die Angabe als absoluter Wert in Euro, umgerechnet auf ein Bezugsverhältnis von 1:1.

Gate-M Handelssegment: Für alle Aktien in den Preisfeststellungskategorien A und B im Gate-M Handelssegment ist der maximale Spread für ein Standardvolumen oder eine bestimmte Anzahl an Aktien festgelegt. Für die Preisfeststellungskategorie A wird im Regelwerk ein maximaler Spread von 2,5 % oder 0,10 Euro für ein Ordervolumen von 20.000 Euro oder 5.000 Stück vorgeschrieben. In der Kategorie B darf der maximale Spread für ein Ordervolumen von 10.000 Euro oder 2.500 Stück maximal 5 % oder 0,20 Euro betragen.

Mid Cap
Bezeichnung für ein mittelgroßes, börsennotiertes Unternehmen.

Mindestquotierungsvolumen
Laut EUWAX-Bedingungen ist jeder Emittent verpflichtet, für ein bestimmtes Mindestvolumen (in Euro oder Stück) im Regelfall jederzeit für seine Wertpapiere An- und Verkaufspreise zu stellen.

Modified Duration
Die Modified Duration ist eine Maßzahl zu Zinssensitivität. Mit ihr lässt sich eine Aussage zum Risikogehalt der Anleihe treffen. Die Modified Duration gibt eine Aussage über die prozentuale Kursveränderung einer Anleihe bei einerMarktzinsveränderung von 100 Basispunkten bzw. 1,0 %. Sieist eine Kennzahl, mit deren Hilfe der Anleger auf einen BlickKurschancen- und Risiken einer Anleihe abschätzen kann. Jegrößer die Modified Duration eines Papieres, umso größer werden die Kursgewinne bzw. –verluste bei fallenden bzw. steigendenMarktzinsen sein.

Moneyness
Die Moneyness ist eine Kennzahl für Optionsscheine , die Aufschluss darüber gibt, wie weit ein Optionsschein im , am oder aus dem Geld notiert. Die Moneyness wird in Prozent angegeben und ergibt sich aus der Division des aktuellen Kurswerts des Basiswerts durch den Basispreis des Optionsscheins. Negative Prozentzahlen geben beieinem Kaufoptionsschein an, dass der jeweilige Optionsschein aus dem Geld und sein jeweiliger Basiswert somit unterhalb des Basispreises notiert. Je größer die negative Prozentzahl, desto weiter notiert der Optionsschein aus dem Geld und desto deutlicher notiert der Basiswert unter dem jeweiligen Basispreis des Optionsscheins. Eine positive prozentuale Moneyness gibt bei einem Kaufoptionsschein dagegen an, dass der aktuelle Kurs des jeweiligen Basiswerts oberhalb des Basispreises des Optionsscheins notiert.Der Optionsschein ist somit im Geld. Je höher die positiveMoneyness, desto deutlicher notiert der Basiswert oberhalb desBasispreises des Optionsscheins. Eine Moneyness von Null Prozentgibt dagegen an, dass der Optionsschein exakt am Geld notiert.Die Aussagen der Moneyness ist analog bei Kauf- und bei Verkaufsoptionsscheinen.

Mündelsicherheit
Zum Schutz der Vermögenswerte von unter Vormundschaft stehenden Personen (Mündel) sieht der Gesetzgeber nur eine Reihe bestimmter Anlageformen vor, in denen Mündelgeld angelegt werden darf. Zu den mündelsicheren Wertpapieren zählen öffentliche Anleihen, Pfandbriefe und Kommunalobligationensowie sonstige vom Bund oder einem Land verbürgte oder gewährleistete Schuldverschreibungen.

 


Nachrangige Anleihen
Nachrangige Anleihen (auch Lower Tier 2 genannt) unterscheiden sich von erstrangigen vor allem dadurch, dass deren Inhaber bei Insolvenz des Unternehmens nicht als erste aus der Liquidationsmasse bedient werden. Sie sind den erstrangigen Anleihen der emittierenden Unternehmen nachgeordnet und rentieren grundsätzlich höher als vergleichbare, nicht nachrangige Anleihen des gleichen Unternehmens. Ein Beispiel für nachrangige Anleihen sind Tier 1-Anleihen .

Nebenrechte
exBR = erste Notiz nach Abschlag eines Rechtes zum Bezug von Aktien, Optionsscheinen, etc.

exBA = erste Notiz nach Abschlag von Berichtigungsaktien

exA = erste Notiz nach Ausschüttung der Zinsen (insbesondere bei Genussscheinen)

exD = erste Notiz nach Abschlag der Dividende

exZS = erste Notiz nach Zinszahlung bei Anleihen, bei denen keine Stückzinsverrechnung stattfindet

exAZ = erste Notiz nach einer Ausgleichszahlung (insbesondere bei Aktien)

exBO = erste Notiz nach Zahlung eines Bonusrechtes (insbesondere bei Aktien)

HL = Hinweis Löschung (muss in den Bekanntmachungen näher spezifiziert werden)

HA = Hinweis Abschlag (muss in den Bekanntmachungen näher spezifiziert werden)

ex abc = erste Notiz nach Abschlag von 2 oder mehrerenNebenrechten

ex SP = erste Notiz einer Aktie nach einer Teilung (Split)

Nennwert
Auch Nominalwert oder Nominalbetrag genannt. Er beschreibt die Höhe der Forderung, auf die eine Anleihe lautet.

Nettogeschäft
siehe Festpreisgeschäft

Nettoinventarwert, Net-Asset-Value
Der Nettoinventarwert eines Anteils entspricht dem Nettofondsvermögen geteilt durch die Anzahl der sich im Umlauf befindenden Anteile. Er bezeichnet somit den fairen Wert eines Fondsanteils und wirdeinmal täglich vom Fondsemittenten berechnet. Synonym wird derNettoinventarwert auch als Net-Asset-Value (NAV), Inventarwert, Anteilswertoder innerer Wert bezeichnet.

Notierung
Wertpapiere können im fortlaufenden Handel, im Kassahandel und in beidem gelistet werden. Wertpapiere im fortlaufenden Handel werden während der gesamten Börsensitzung (meistens 9bis 20 Uhr) gepreist. Der Kassahandel findet zwischen 11:30 und 14:00Uhr statt. Dabei wird für jedes Wertpapier lediglich ein Kursfestgestellt. (siehe auch Kassakurs )

Notiz
Zu unterscheiden ist zwischen Stück und Prozentnotiz. Stücknotiz: Rentenpapiere werden an der Börse in Prozent ihres Nennwertes notiert. Man kauft z.B. nicht drei Stück einer Anleihe , sondern 3.000 Euro Nominalbetrag. Das Gegenteil derProzentnotiz ist die Stücknotiz, bei der der Kurs pro Wertpapierangegeben wird (z.B. Aktien ).

Null-Kupon-Anleihen
Null-Kupon-Anleihen, oder auch Zerobonds genannt, stellen eine spezielle Anleihen art dar. Bei einer solchen Anlage erfolgen während der Laufzeit keine Zinszahlungen. Null-Kupon-Anleihen werden bei Emission abgezinst, d.h. mit einem hohen Abschlag ausgegeben und am Ende der allgemein sehr langen Laufzeit zum Nennwert eingelöst. 

 


Omega
Auch effektiver Hebel genannt. Rechnerisch ist das Omega das Produkt aus den Kennzahlen Delta und Hebel . Ein Omega von acht besagt, dass eine Kaufoption (Verkaufsoption) theoretisch um acht Prozent im Wert steigt (fällt), wenn der zugrundegelegte Basiswert um ein Prozent steigt (fällt). Das Omega ist eine dynamische Kennzahl, die sich im Zeitablauf ändern kann.

Option
Eine Option beinhaltet wie ein Optionsschein das Recht, einen bestimmten Basiswert zu einem vereinbarten Preis zu kaufen ( Call ) oder zu verkaufen ( Put ). Sie werden an Terminbörsen gehandelt. Der Unterschied zu Optionsscheinen besteht darin, dass Optionen in Bezug auf Kontraktgröße, Basispreis und Laufzeit standardisiert sind.

Optionsanleihen
Optionsanleihen sind verzinsliche Wertpapiere, die demAnleger das Recht zum Erwerb von Aktien oder auch anderen vertretbaren (handelbaren) Vermögenswerten in einem von der Anleihe abtrennbaren Optionsschein verbriefen. Dieser Optionsschein kann selbstständig gehandelt werden. Die Aktien lassen sich gegen Umtausch des Optionsscheins zu im Voraus festgelegten Konditionen beziehen. Statt der Belieferung kann auch ein Barausgleich vorgesehen sein. Die Optionsanleihe selbst wird nicht umgetauscht, sondern bleibt bis zu ihrer Rückzahlung bestehen.

Optionsart
Unterschieden werden zwei Arten von Optionen: Die sogenannte Call -Option (Kaufoption) und das Gegenteil dazu, die Put -Option (Verkaufsoption).

Optionsprämie
Geldbetrag, der vom Optionskäufer für das Optionsrecht an den Optionsverkäufer zu zahlen ist. Die Optionsprämie ist immer zu zahlen, also auch dann, wenn vom Optionsrecht keinGebrauch gemacht wird.

Optionsschein
Optionsscheine verbriefen das Recht, nicht aber die Pflicht, einen bestimmte Menge eines Basiswertes zu einem festgelegten Basispreis zu kaufen (Call Optionsschein) oder zu verkaufen (Put Optionsschein). Dies kann entweder zu einem festen Zeitpunkt ( europäischer Typ ) oder innerhalb eines Zeitraums ( amerikanischer Typ ) erfolgen.
Optionsscheine ohne spezielle Ausstattungsmerkmals werden oft auch als Plain-Vanilla-Optionsscheine bezeichnet.

Optionsverhältnis
Das Optionsverhältnis (oft auch als Bezugsverhältnis bezeichnet) ist der festgelegte Betrag bzw. die Anzahl der Basiswerte , die pro Optionsschein bezogen oder veräußert werden können. Ein Optionsverhältnis von z.B. 0,2 besagt, dass fünf Optionsscheine zum Bezug der zugrundeliegenden Aktie erforderlich sind.

Orderrouting
Es handelt sich um ein EDV-System, das die erfassten Orders zum jeweiligen Skontroführer an die Börse leitet. Sobald eine Order durch eine Bank erfasst wurde, wird sie mittels des Orderroutingsystems XONTRO an den jeweils gewünschten Börsenplatz geleitet (geroutet).

out of the money
Wenn der aktuelle Kurs des Basiswerts unter dem Basispreis des Calls (bzw. über dem Basispreis des Puts ) liegt, hat der Optionsschein keinen inneren Wert. In diesem Fall ist der Optionsschein ""aus dem Geld"" oder ""out of the money"".

Outperformancepunkt (Discountzertifikate)
Der "Outperformancepunkt" eines Discountzertifikats gibt an, ab welchem Kurs des zugrundegelegten Basiswerts das Direktinvestment in diesen Basiswert rentabler gewesen wäre als das indirekte Investment über das Discountzertifikat .

Outperformance-Zertifikat
Outperformance-Zertifikate sind laufzeitbegrenzte Produkte, die in ihrem Risikoprofil dem Direktinvestment in einenBasiswert - etwa einer Aktie, einem Rohstoff oder einem Index - gleichen. Zudem verfügen Outperformance-Zertifikate über einen fest definierten Basispreis. Notiert der Basiswert am Laufzeitende des Zertifikats oberhalb dieses Basispreises, erhält der Anleger zuzüglich zum aktuellen Kurs des Basiswertes die Differenzzwischen dem aktuellen Kurs des Basiswertes und dem Basispreis multipliziert mit einem Faktor größer eins. Notiert derBasispreis am Ende der Laufzeit unterhalb des Basispreises erhält der Anleger den Basiswert.

 


Pari
Bei einem Pari-Kurs entspricht der Kurswert einer Anleihe ihrem Nennwert (d.h. die Anleihe notiert bei 100%).

Partizipationsrate
Die Partizipationsrate gibt an, in welchem Verhältnis Sprint- und Outperformance-Zertifikate an der Kursentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts Anteil nehmen. Bei Sprint-Zertifikaten wird die Partizipationsrate angegeben, die ein Anleger erzielt, wenn der Basiswert des Zertifikats am Laufzeitende innerhalb der vordefinierten Range notiert. Bei Outperformance-Zertifikaten wird die Partizipationsrate veröffentlicht, die erzielt wird, wenn der Basiswert am Laufzeitende des Zertifikats oberhalb des bei Emission des Zertifikats festgelegten Basispreises liegt.

Partizipationsschein
Ausgegebenes Beteiligungspapier, das zwar mit Vermögensrechten ausgestattet ist, jedoch im Gegensatz zur Aktie keine Mitgliedschaftsrechte, insbesondere kein Stimmrecht, verbrieft. Die Gesellschaft schützt sich somit vor unerwünschten Einflüssen bzw. Überfremdung bei gleichzeitiger Zuführung von neuem risikotragenden Kapital. Partizipationsscheine sind in rechtlicher Hinsicht mit den Genussscheinen vergleichbar.

Partizipations-Zertifikat
siehe: Index- / Partizipations-Zertifikat

passiv gemanagte Fonds
Passiv gemanagte Fonds, häufig auch als ETFs, börsengehandelte Indexfonds oder auch als Indexaktien bezeichnet,versuchen einen vorgegebenen Index möglichst exakt, also imVerhältnis 1:1, nachzubilden. Dieser Index kann der eines Landes,einer Branche oder gar ein globaler Index sein. Fondseigenes Aktienresearch durch das Fondsmanagement entfällt bei passiv gemanagtenFonds. (siehe auch aktiv gemanagte Fonds )

Performance-Index
In einen Performance-Index gehen im Gegensatz zu einem Kursindex zusätzlich die Dividendenzahlungen der in ihm enthaltenen Unternehmen ein. Beispiele für einen Performance-Index sind der DAX®, der TecDAX® und der Dow Jones.

physische Lieferung
Wenn am Ausübungstag die Tilgung durch tatsächliche Lieferung des zugrundeliegenden Basiswerts (z.B. Andienung von Aktien ) erfolgt, spricht man von physischer Lieferung.

Plain-Vanilla-Optionsschein
siehe Optionsschein

Plausibilitätsprüfung
Bei der Einstellung einer Order z.B. durch die Hausbank, erfolgt per EDV ein automatischer Abgleich, ob die jeweilige Wertpapier-Kennnummer auch an dem gewählten Börsenplatz gehandelt wird. Ferner wird geprüft, ob die Limitierung und die Gültigkeit der Order plausibel sind (kein Feiertag o.ä.).

Portfolio
Portfolio oder Portefeuille ist der Gesamtbestand an Wertpapieren, den ein Unternehmen oder ein Privatanleger besitzt.

Preishinweise
G = Geld
Es fand kein Umsatz statt; zu diesem Preis bestand nur Nachfrage.

B = Brief
Es fand kein Umsatz statt; zu diesem Preis bestand nur Angebot.

- = gestrichen
Ein Preis konnte nicht festgestellt werden.

-G = gestrichen Geld
Ein Preis konnte nicht festgestellt werden. Es bestand unlimitierte Nachfrage.

-B = gestrichen Brief
Ein Preis konnte nicht festgestellt werden. Es bestand unlimitiertes Angebot.

-T = gestrichen Taxe
Ein Preis konnte nicht festgestellt werden; der Preisist geschätzt.

-GT = gestrichen Geld/Taxe
Ein Preis konnte nicht festgestellt werden, da der Preis auf der Nachfrageseite geschätzt ist.

-BT = gestrichen Brief/Taxe
Ein Preis konnte nicht festgestellt werden, da der Preis auf der Angebotsseite geschätzt ist.

C = Kompensationsgeschäft
Zu diesem Preis wurden auftragsgemäß ausschließlich Aufträge ausgeführt, bei denen Käufer und Verkäufer identisch waren.

M
In dieser Preisfeststellung sind Aufträge enthalten, die von einem Skontroführer aus Gründen der Glattstellung von eingegangenen Aufgabepositionen eingegeben wurden.

U
In dieser Preisfeststellung sind Aufträge enthalten, die von einem Skontroführer aus Gründen der Eigenhandelstätigkeit eingegeben wurden.

Preisfeststellungskategorie
Um der unterschiedlichen Liquidität der einzelnen Aktien im Handelssegment Gate-M Rechnung zu tragen, findet eine Unterteilung in dreiPreisfeststellungskategorien statt. In der PreisfeststellungskategorieA werden Aktien mit hoher Liquidität gehandelt, in B Aktien mit mittlerer Liquidität und in C Aktien mit geringer Liquidität.Für alle Aktien in den Preisfeststellungskategorien A und Bist der maximale Spread in % für ein Standardvolumen oder eine bestimmte Anzahl an Aktien festgelegt. Bei Wertpapieren in KategorieC ist vorgeschrieben, dass mindestens einmal börsentäglicheine Preisfeststellung unter der besonderen Berücksichtigung der Preiskontinuität erfolgen muss.

Preiszusätze
b oder Preis ohne Zusatz = bezahlt.
Alle Aufträge sind ausgeführt.

bG = bezahlt Geld
Die zum festgestellten Preis limitierten Kaufaufträge müssen nicht vollständig ausgeführt sein; es bestand weitere Nachfrage.

bB = bezahlt Brief
Die zum festgestellten Preis limitierten Verkaufaufträge müssen nicht vollständig ausgeführt sein, es bestand weiteres Angebot.

ebG = etwas bezahlt Geld
Die zum festgestellten Preis limitierten Kaufaufträge konnten nur zu einem geringen Teil ausgeführt werden.

ebB = etwas bezahlt Brief
Die zum festgestellten Preis limitierten Verkaufaufträge konnten nur zu einem geringen Teil ausgeführt werden.

ratG = rationiert Geld
Die zum Preis und darüber limitierten sowie unlimitierten Kaufaufträge konnten nur beschränkt ausgeführt werden.

ratB = rationiert Brief
Die zum Preis und die niedriger limitierten sowie die unlimitierten Verkaufsauftäge konnten nur beschränkt ausgeführt werden.

* = Sternchen
Kleine Beträge konnten ganz oder teilweise nichtgehandelt werden.

Price-Range
Die Preisberechnung eines Wertpapiers erfolgt unter Einbeziehung von Referenzmärkten.Die Price-Range ist hierbei als maximaler Abschlag vom Geldkurs bzw. maximaler Aufschlag vom Briefkurs am ausländischen Referenzmarkt zu verstehen.

Primärmarkt
Auch Emissionsmarkt genannt. Hier erfolgt die erstmalige Begebung ( Emission ) von Wertpapieren. Der weitere Handel mit diesen Wertpapieren findet nach der Emission auf dem Sekundärmarkt statt.

Prozentnotiz
siehe Notiz

Put
Ein Verkaufsoptionsschein (Put) ist ein laufzeitbegrenztes Wertpapier, welches seinem Besitzer das Recht verleiht, einen zugrundegelegten Basiswert zu einem im voraus festgelegten Preis - dem Basispreis - zu verkaufen. Eine Ausübung - also die tatsächliche Übergabe des Basiswerts bei Erhalt des Basispreises - ist in aller Regel unüblich. Stattdessen wird der Anleger durch die Auszahlung der positiven Differenz zwischen dem Basispreis und dem aktuellen Kurs des Basiswerts mit dieser Ausübung praktisch gleichgestellt.

 


Quanto
Quanto ist keine eigene Produktklasse. Vielmehr ist „Quanto“ ein Namenszusatz für währungsgesicherte Produkte aller Art. Naturgemäß beziehen sich Quanto-Zertifikate auf Basiswerte wie Aktien , Indizes oder Rohstoffe, deren Kurs nicht in Euro notieren. Ein Quanto-Zertifikat schaltet somit etwaige Währungsschwankungen aus. Relevant bleibt nur noch die absolute Performance des Basiswerts. Diese Währungsabsicherung hat jedoch ihren Preis. Quanto-Zertifikate haben einen in aller Regel höheren Spread , also eine höhere Spanne zwischen An- und Verkaufskurs als andere Zertifikate. Quote
Verbindliche Geld-/Briefkurse, zu denen ein Anleger seine Wertpapiere kaufen oder verkaufen kann.

 


Range
Als Range wird eine bestimmte Bandbreite mit einer festgelegten Kursober- und Kursuntergrenze bezeichnet.

Rating
Das Rating einer Anleihe stellt die Bonitätsbewertung des Emittenten durch ein externes Unternehmen dar. Bekannte Ratingagenturen sind u.a. "Moody`s" und "Standard & Poor`s".

Reentry
Wiedereinstieg in ein Underlying. 

Referenzmarkt
Ein Referenzmarkt kann (gemäß Börsenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse) eine in- oder ausländische Börse oder eine börsenähnliche Einrichtung im Inland oder ein organisierter Markt im Ausland oder ein anderes elektronisches Handelssystem sein. Der Skontroführer berücksichtigt diesen Referenzmarkt im Zeitpunkt der Preisfeststellung im Rahmen des Best-Price-Prinzips. Die Geschäftsführung kann auf Antrag des Skontroführers einen oder mehrere Referenzmärkte für einzelne Wertpapiergattungen und Wertpapiere zulassen. Die Zulassung als Referenzmarkt istan bestimmte Voraussetzungen geknüpftaktuelle Börsenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse). Die für die einzelnen Wertpapiere gültigen Referenzmärkte finden Sie im Referenzmärkte-Archiv .

Rendite
Kennzahl für die Rentabilität, für den Ertrag eines Wertpapieres, ausgedrückt in Prozent des angelegten Kapitals.

Renditeberechnung
Die Renditeberechnung bei festverzinslichen Wertpapieren erfolgt gemäß der ISMA-Methode unter Berücksichtigung der täglichen Stückzinsen . Als Länge der Periode zwischen zwei Zinszahlungsterminen wird generell ein Jahr angenommen. Abweichende tatsächliche Periodenlängen einzelner Wertpapiere hiervon führen zu geringfügigen Abweichungen der angegebenen Rendite von der tatsächlichen Rendite.
Die Renditeberechnung bei festverzinslichen Wertpapieren erfolgt gemäß der ISMA-Methode unter Berücksichtigung der täglichen Stückzinsen. Als Länge der Periode zwischen zwei Zinszahlungsterminen wird generell ein Jahr angenommen. Abweichende tatsächliche Periodenlängen einzelner Wertpapiere hiervon führen zu geringfügigen Abweichungen der angegebenen Rendite von der tatsächlichen Rendite. Verwendete Formel zur Berechnung der Rendite ISMA (AIBD): 

Renditespread zu Bundesanleihen
Renditeauf- bzw. -abschlag gegenüber einer Bundesanleihe mit vergleichbarer Laufzeit.

Rentenhandel
Den Handel mit Anleihen nennt man auch Rentenhandel.

Retailgeschäft
Geschäft mit Privatkunden.

Rho
Gibt die prozentuale Kursveränderung einer Option an, wenn sich der (rechnerische) Alternativzinssatz verändert.

Rolling Discount-Zertifikat
Ein Rolling Discount-Zertifikat investiert kontinuierlich in fiktive Discount-Zertifikate mit in der Regel einem MonatRestlaufzeit. Beim Austausch des zugrundeliegendenDiscount-Zertifikats wird derCap dabei neu an die aktuelle Marktsituation angepasst. Die "rollierende" Konstruktion ermöglicht eine theoretisch unendliche Laufzeit des Rolling Discount-Zertifikats, wobei sich dieEmittenten ein Kündigungsrecht vorbehalten.

Rolling Turbo
Ein Rolling Turbo ist ein Knock-out-Produkt mit variablem Basispreis und Stop-Loss-Barriere ohne feste Laufzeit. Als Besonderheit weißt ein Rolling Turbo einen über die Laufzeit nahezu konstanten Hebel auf. Dazu werden sowohl Basispreis als auch Bezugsverhältnis täglich angepasst. Im Gegensatz zu klassischen Knock-out-Produkten, wird der Anleger im Fall des Erreichensder Stop-Loss-Schwelle nur vorübergehend ausgeknockt, da derRolling Turbo entweder noch am selben oder am darauffolgenden Tag- mit einem seinen Emissionsbedingungen entsprechenden Hebel - wieder neu eingesetzt wird.

Rückzahlungswert
siehe Tilgung

 


S&P-Rating
Anleihen-Rating der Ratingagentur Standard & Poor's. Hier fliessen neben der Bonitätsbewertung des Emittenten zusätzliche Bewertungskriterien ein - so z.B., ob es sich um eine vor- oder nachrangige Schuldverschreibung handelt. Das Rating kann bei der Anlageentscheidung unterstützend zu Rate gezogen werden, ist aber nur ein Faktor, der neben vielen anderen berücksichtigt werden muss.

SAX
Abkürzung für den Stuttgarter Aktienindex.

Schatz-Future
Grundlage des Euro-Schatz-Future (kurz Schatz-Future) ist eine fiktive kurzfristige Schuldverschreibung des Bundes mit 2-jähriger Restlaufzeit und einem Kupon von 6 Prozent. Der Inhaber eines Schatz-Future-Kontrakts hat dasRecht, zu einem festgelegten Zeitpunkt eine diesem Kontrakt zugeordneteBundesanleihe mit einer Restlaufzeit von 1 3/4 bis 2 1/4 Jahren imWert von nominal 100.000 Euro zu kaufen oder verkaufen. Pro Jahr werdenvier Laufzeiten gehandelt, die jeweils im März, Juni, Septemberund Dezember enden. Der aktuelle Futurestand bildet genau den Preisab, den man am Markt für eine Bundesanleihe mit extakt 2-jähriger Laufzeit und einer Verzinsung von 6 Prozent bezahlten müsste.

Schwellenländern
Zu den Schwellenländern, auch Emerging Markets genannt, zählt die Weltbank alle Staaten des südamerikanischen und des afrikanischen Kontinents sowie Teile Asiens und Osteuropas (insgesamt ca. 120 Staaten). Zum Beispiel Brasilien, Argentinien und die Türkei. Anleihen dieser Emittenten gelten als spekulativ.

Seitwärtsrendite p.a. (Discountzertifikate)
Die Seitwärtsrendite pro Jahr entspricht dem in Prozent ausgedrückten, auf ein Jahr hochgerechneten Ertrag, den ein Discountzertifikat erwirtschaftet, wenn der zugrundegelegte Basiswert am Laufzeitende des Zertifikats auf dem gleichen Niveau notiert, wie beim Einstieg in das Zertifikat. Rechnerisch entspricht die Seitwärtsrendite dem Quotienten aus dem „ Discount in % “ und der Restlaufzeit in Jahren.

Sekundärmarkt
Der Sekundärmarkt ist die Bezeichnung für den Umlaufmarkt für Wertpapiere die bereits begeben sind. (siehe Primärmarkt ) Hier sind sind vor allem die Wertpapierbörsen zu nennen.

Senior Anleihen
Senior Anleihen sind erstrangige Anleihen . Im Liquidationsfall werden die Ansprüche aus diesen Anleihen vorrangig gegenüber Anleihen anderer Rangklassen und/oder Dividenzahlungen bedient.

Short
Bezeichnet die Spekulation auf fallende Kurse.

Sicherheitslevel
Ein Sicherheitslevel gibt es sowohl bei Bonus-Zertifikaten als auch bei Protect-Discount-Zertfikaten (gilt auch für Discount Plus und Discount Plus Pro Zertifikate). Bei Bonuszertifikaten ist das Sicherheitslevel die untere von zwei wichtigen Kursbarrieren. Es wird bei Emission festgelegt und liegt um einige Prozent unterhalb des Kurses des jeweiligen Basiswerts bei Auflage des Zertifikats. Bleibt das Sicherheitslevel eines Bonuszertifikats während der gesamten Laufzeit unberührt, wird am Fälligkeitstag des Zertifikats mindestens eine in denEmissionsbedingungen festgelegte Garantiezahlung erstattet. Diese entsprichtdem auf das Bezugsverhältnis umgerechneten Gegenwert des Bonuslevels(Kurswert des Basiswerts bei Auflage des Zertifikats zuzüglich einerBonuszahlung). Notiert der Basiswert am Laufzeitende des Zertifikats sogar oberhalb des Bonuslevels, ist der Anleger in aller Regel eins zu eins an dieser Performance beteiligt. Wird das Sicherheitslevel indes unterschritten, wird am Fälligkeitstag lediglich der aktuelle Kurs des Basiswerts erstattet. Die Bonuszahlung geht somit verloren. Etwas anders funktioniert das Sicherheitslevel bei Protect-Discount-Zertifikaten. Hier erhält der Anleger, imGegensatz zu klassischen Discount-Zertifikaten, auch dann den maximalenRückzahlungsbetrag am Laufzeitende erstattet, wenn der Basiswert unterhalb des Caps notiert. Voraussetzung ist allerdings, dass das jeweilige unter dem Cap liegende Sicherheitslevel während der gesamten Laufzeitbzw. während des Berechnungszeitraums nicht unterschritten wurde.Ist dieser Fall dennoch eingetreten und der Basiswert notiert am Laufzeitendedes Zertifikats unterhalb des Caps, erhält der Anleger im Gegenzugden Basiswert oder dessen aktuellen Gegenwert in bar.

Skontro
Das elektronische Auftragsbuch des Skontroführers in dem alle seine Wertpapieraufträge auflaufen.

Skontroführer
Auch Börsenmakler genannt, ist für die Vermittlung von Kauf- und Verkaufaufträgen an der Börse zuständig.

SLIMBO-Anleihen
SLIMBO-Anleihen (Short Liquid Money Market Bonds) sind Inhaberschuldverschreibungen und Pfandbriefe mit verbindlichem Market Making. Die Laufzeit dieser Anleihen beträgt maximal zwei Jahre, das Emissionsvolumen mindestens 500 Millionen Euro. Aus Liquiditätsgründen besteht im Gegensatz zu anderen Anleihen eine Aufstockungsverpflichtung für den Emittenten . Die Emittenten dieser hochliquiden Anleihen müssen einLangfrist-Rating im Investment-Grade-Bereich besitzen. Die kleinstehandelbare Einheit beträgt grundsätzlich 50.000 Euro nominal,in Ausnahmefällen sind aber auch Abweichungen möglich.

Spekulationsfrist
Wenn zwischen Kauf- und Verkaufszeitpunkt weniger als 12 Monate liegen, müssen die erzielten Kursgewinne versteuert werden.

Spread
Differenz zwischen An- und Verkaufspreis (Geld-/ Briefspanne) eines Wertpapiers. Der Spread stellt ein mitentscheidendes Qualitätskriterium für die Wahl einer Handelsplattform dar. Je kleiner der Spread ausfällt, desto geringer sind die impliziten Kosten für den Anleger beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Bei Anleihen ist der Spread auch ein Maß für den Auf- oder Abschlag auf einen Referenzzinssatz (z.B. EURIBOR ), dessen Höhe sich nach der Bonität und der Marktstellung des betreffenden Schuldners richtet.

Sprint-Zertifikat
Sprint-Zertifikate sind laufzeitbegrenzte Produkte für moderat steigende Kurserwartungen. Sie bilden die Performance eines Basiswertes – etwa einer Aktie, eines Rohstoffs oder eines Index – ab. Zudem verfügen sie über zwei Kursbarrieren (untere und obere Range). Notiert der Basiswert am Ende der Laufzeit des Sprint-Zertifikats innerhalb dieser Range, erhält der Anleger zum aktuellen Kurs des Basiswertes zusätzlich die Differenz zwischen diesem Kurs und der unteren Range des Zertifikats. Kostet der Basiswert am Ende der Laufzeit indes weniger als die untere Range , erhält der Anleger den Basiswert. Die maximale Auszahlung entspricht somit dem Kurswert der oberen Range plus der Kursspanne.

Squeeze out
Verfahren, welches es Mehrheitsaktionären erlaubt, Restbestände von Kleinaktionären per Barabfindung aus dem Unternehmen herauszudrängen. Voraussetzung für einen Squeeze out ist, dass ein Mehrheitsaktionär über mindestens 95 Prozent der Anteile verfügt. In Deutschland ist der Squeeze out seit 2002 möglich und kann sowohl bei einer Aktiengesellschaft als auch bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien durchgeführt werden.

Stagflation
Die Stagflation bezeichnet einen Zustand der Volkswirtschaft, bei der das Wachstum stagniert, die Preise jedoch weiter steigen.

step up/step down
In den Emissionsbedingungen von Anleihen kann geregelt sein, dass unter bestimmten Bedingungen eine Veränderung (Senkung oder Erhöhung) des Zinssatzes vom Emittent vorgenommen wird. Beispiel hierfür kann eine Veränderung des Emittentenratings sein.

Stillhalter in Geld
Verkäufer einer Verkaufsoption

Stillhalter in Wertpapieren
Verkäufer einer Kaufoption

Stop-Buy
Bezeichnung für einen Kaufauftrag, der bei Erreichen oder Überschreiten eines vom Anleger festgesetzten Kurses zum nächsten möglichen Börsenkurs billigst ausgeführt wird, unabhängig davon, ob dieser Kurs dann über oder unter dem vom Auftraggeber festgesetzten Kurs liegt.

Stop-Buy-Limit (SBL) 
Die Order wird nur dann ausgeführt, wenn das Underlying diese Kursmarke erreicht oder überschritten hat. Bei erreichen des SBL wird die Order zu einem unlimitierten Auftrag und zum nächst handelbaren Kurs ausgeführt. 

Stop-Loss
Bezeichnung für einen Verkaufsauftrag, der bei Erreichenoder Unterschreiten eines vom Anleger festgesetzten Kurses zum nächsten möglichen Börsenkurs bestens aufgeführt wird, unabhängig davon ob dieser Kurs dann über oder unter dem vom Auftraggeber festgesetzten Kurs liegt.

Stop-Loss-Schwelle
Wird diese Stop-Loss-Schwelle (die das Synonym einer Knock-out-Barriere eines klassischen Knock-Out´s darstellt) vom Basiswert verletzt, so wird das Produkt vorzeitig fällig und in der Regel mit einem Restwert inklusive der verbliebenen Finanzierungskostenan den Anleger ausgezahlt.

Stop-Sell-Limit (SSL) 
Die Order wird nur dann ausgeführt, wenn das Underlying diese Kursmarke erreicht oder unterschritten hat. Bei erreichen des SSL wird die Order zu einem unlimitierten Auftrag und zum nächst handelbaren Kurs ausgeführt.  

Straddle
Kauf- oder Verkaufsauftrag für die gleiche Anzahl von Puts und Calls des gleichen Basiswertes mit den gleichen Ausübungspreisen und den gleichen Verfallsdaten.

Strangle
Kauf- oder Verkaufsauftrag für die gleiche Anzahl von Puts und Calls des gleichen Basiswertes mit den gleichen Verfallsdaten, jedoch verschiedenen Ausübungspreisen.

Strategie-Zertifikat
siehe: Themen- / Strategie- / Basket-Zertifikat

Strukturierte Anleihen
Strukturierte Anleihen sind verzinsliche Wertpapiere, die sich durch individuelle Zusatzbedingungen auszeichnen. Diese Bedingungen können die Rückzahlung oder auch die Zinszahlung der Anleihen beeinflussen. Beispiele hierfür sind Credit Linked Notes und Aktienanleihen .

Stücknotiz
siehe Notiz

Stückzinsen
Dem Verkäufer einer Anleihe steht für die Zeit, in der er die Anleihe im Besitz hatte, der anteilige Kupon zu. Die Stückzinsen werden vom Käufer der Anleihe an den Verkäufer gezahlt. Der Käufer erhält am Zinstermin den vollen Kupon. Bei Anleihen mit verlängertem Kupon, werdendie Stückzinsen im 1. Jahr nur auf ein ganzes Zinsjahr gerechnet und nicht auf das verlängerte Zinsjahr (z.B. Emission 14.7.2004,erste Zinszahlung am 11.11.2005). Die aktuelle Höhe der Stückzinsen entnehmen Sie bitte dem Renditerechner . Bei variabel verzinslichen Anleihen und Stufenzinsanleihen können die Stückzinsen vom Nominalbetrag nicht dargestellt werden.

Symbol
Börsenkürzel das von WM Wertpapiermitteilungen vergeben wird. Hat für den Privatanleger wenig Bedeutung. Manche Börsenteilnehmer verwenden dieses Kürzel alternativ zur WKN oder ISIN.

 


 

Taxe
Eine Taxe besteht aus einem Geld- (auch Bid) und einem Briefkurs (auch Ask). Der Geldkurs
stellt den indikativen Preis für ein Wertpapier dar, zu dem der Anleger ein Produkt an der Börse
verkaufen kann. Der Briefkurs ist der indikative Preis, zu dem der Anleger ein Produkt an der
Börse kaufen kann.

Taxengenerator
Der Taxengenerator erstellt unter Berücksichtigung der Referenzmärkte und der Liquidität im
eigenen Orderbuch fortlaufend aktuelle An- und Verkaufsinformationen, die dem Anleger auf
verschiedenen Finanzmedien zur Verfügung gestellt werden.

Teilschutz-Zertifikat
Teilschutz-Zertifikate weisen, wie ihr Name bereits sagt, einen gewissen Sicherheitspuffer
gegenüber Kursverlusten des Basiswertes auf. Fällt der Kurs des Basiswertes bis zum
Laufzeitende unter dieses Sicherheitslevel ( Knock-in-Schwelle ), so nimmt der Anleger
ab diesem Zeitpunkt an den weiteren Kursrückgängen teil.

Themen- / Strategie- / Basket-Zertifikat
Mit Themen-, Strategie- und Basket-Zertifikaten erhalten Anleger gegenüber Index- und Partizipations-Zertifikaten die Chance auf eine über der Wertentwicklung des Gesamtmarktes liegende Rendite. Diese soll durch die aktive Auswahl bestimmter Aktien („Stock Picking“) oder der Definition bestimmter Ein- und Ausstiegssignale („Timing“) erreicht werden. Die im Basiswert enthaltenen Wertpapiere weisen in der Regel einen übergeordneten thematischen Bezug zueinander auf, z.B. die Zugehörigkeit zur selben Branche, und werden vom jeweiligen Emittent des Zertifikats selbst zusammengestellt.

Theta
Die dynamische Kennzahl Theta gibt näherungsweise den wöchentlichen Wertverlust einer Option an, wenn alle anderen Variablen unverändert bleiben. Ein Theta von 0,01 bedeutet also, dass eine Option umgerechnet auf ein Bezugsverhältnis von 1:1, pro Woche einen Cent an Wert verliert, wenn sich ansonsten kein anderes Parameter geändert hat. Bis zum Laufzeitende einer Option wird der enthaltene Zeitwert abgebaut. Darauf bezieht sich das Theta. Der Zeitwertverlust einer Option beschleunigt sich zum Laufzeitende. Als Faustregel gilt: Eine Option verliert während der ersten Hälfte ihrer Laufzeit ein Drittel ihres Zeitwertes und in der zweiten Hälfte die verbleibenden zwei Drittel.

Tier 1-Anleihen
Tier 1-Anleihen sind ein bestimmter Typ nachrangiger Anleihen , die von Kreditinstituten begeben werden. Im Liquidationsfallsind sie nachrangig zu Senior-Anleihen (erstrangige Anleihen), nachrangigen Anleihen, Genussscheinen und stillen Beteiligungen. Ihre Ansprüche rangieren jedoch vor denen der Aktionäre. Tier 1-Anleihen werden in der Bilanz des Emittenten dem Kernkapital zugeordnet. Hierfür müssen besondere Ausstattungsmerkmale erfüllt werden.

Tilgung
Durch die Tilgung bzw. Rückzahlung begleicht der Emittent seine Kreditverbindlichkeit. Eine Anleihe erlischt durch ihre Tilgung. In der Regel wird eine Anleihe zu 100% des Nennwertes zurückgezahlt. (Ausnahme Aktienanleihe )

Ticks
Für alle Anleihen, die in das Qualitätshandelssegment Bond-X einbezogen sind, gelten festgesetzte maximale Geld- / Briefspannen. Die definierte Ticks Größe gibt den maximalen Spread für ein Volumen von bis zu 100.000 Euro an. Der Spread bemisst sich auf der Basis von Ticks (1 Cent auf Nominal 100 Euro).

Tracker
Der Begriff Tracker ist eine synonyme Namensgebung für börsengehandelte Fonds (Exchange Traded Funds). Sie stellen in erster Linie eine Eigenbezeichnung für die ETFs dar, die an der euronext im Next-Track-Segment gehandelt werden. Bei Trackern handelt es sich ausschließlich um passiv gemanagte Fonds .

Transparenzkategorie
Im Handelssegment Gate-M findet eine Unterteilung der Aktien in zwei Transparenzkategorien statt. Damit können Unternehmen wahlweise einfache oder hohe Transparenzkriterien erfüllen. Während Unternehmen in der Transparenzkategorie 2 lediglich die gesetzlichen Anforderungen erfüllen (z.B. Jahresberichte und Ad-hoc-Mitteilungen ), liefern Unternehmen in der Transparenzkategorie 1 alle aktuellen Informationen zum Unternehmen ins Internetportal von Gate-M.

 


Umlaufrendite
Aktuelle Rendite bereits umlaufender festverzinslicher Papiere, die täglich von der Bundesbank ermittelt wird.
Die durchschnittliche Umlaufrendite als Kennzahl der Renditeveränderungen am Kapitalmarkt wird z.B. aus den Renditen umlaufender Anleihen zwischen 3,5 und 10 Jahren ermittelt.

ungedeckte Anleihen
Inhaberschuldverschreibungen. Anleihen , die nur durch die Kraft des Emittenten gesichert sind.
(siehe auch gedeckte Anleihen )

Upper Tier 2
siehe Genussschein



Valuta
Der Wertstellungszeitpunkt bzw. das Buchungsdatum für eine Belastung oder Gutschrift
auf einem Konto.

Vega
Gibt die theoretische Preisveränderung der Option an,wenn sich ihre
implizite Volatilität um ein Prozent verändert.

Verfallstag, Großer
Großer Verfallstag, auch "Dreifacher Hexensabbat", engl. "Triple Witching Day" genannt. Dieser Termin
ist stets der dritte Freitag der Monate März, Juli, September und Dezember. An diesem Tag verfallen an der Terminbörse Eurex drei Kategorien von Derivaten. Um 12 Uhr verfallen die Futures und Optionen auf die europäischen Stoxx-Indizes, eine Stunde später enden die Futures und Optionen auf den Dax. Und am Abend um 20 Uhr werden die Optionen auf Einzelaktien abgerechnet.

Verkaufsoptionsschein
siehe Put

Vertriebszulassung
Bei börsengehandelten Fonds ist aus Gründen der Transparenz und des Anlegerschutzes für den Handel über eine deutsche Börse eine Vertriebszulassung in Deutschland notwendig.

Volatilität
Schwankungsmaß von Aktien-, Devisenkursen, Zinssätzen oder auch Indizes. Vielfach wird die Volatilität durch die Standardabweichung der relativen Kursdifferenzen auf einen bestimmten Zeitraum (z.B.ein Jahr) berechnet. Als Kennzahl wird häufig "Beta" verwandt.Aus historischen Daten kann daraus der Risikogehalt ermittelt werden.

 


Währungsrisiko
Risiko, dass sich der Wert eines Produktes aufgrund der zugrunde liegenden Währung bis zur Fälligkeit bzw. Veräußerung ändert und dadurch den Rücktausch in Euro positiv oder negativ beeinflusst.

Wandelanleihen
Bei Wandelanleihen handelt es sich um festverzinsliche Anleihen , die von einer Aktiengesellschaft begeben werden. Sie verbriefen, neben dem Recht auf feste Verzinsung, ein Wandlungsrecht für ihren Besitzer. Er kann während der Laufzeit die Wandelanleihe in eine bestimmte, vorher festgelegte Anzahl von Aktien der emittierenden Aktiengesellschaft umtauschen. Mit dem Umtausch in Aktien geht die Wandelanleihe unter. Der Anleger erhält dann keine feste Verzinsung mehr, sondern Dividende für die Aktien.

Wertpapier-Kennummer
Jedes Wertpapier hat eine sechsstellige Identifikationsnummer, mit der es in der EDV nummernmäßig erfasst werden kann (Abkürzung: WKN). Die WKN wird nun immer mehr durch die internationale Wertpapier-Kennnummer ( ISIN ) abgelöst.



XONTRO®
XONTRO® ist das elektronische, maklergestützte Handelssystem der deutschen Skontroführerbörsen, das den Handel in allen börsennotierten nationalen und internationalen Wertpapieren ermöglicht. XONTRO® unterstützt damit den gesamten Handelsprozess von der Orderaufgabe und -weiterleitung über die maklergestützte Preisbildung bis hin zur Geschäftsabwicklung und Weitergabe der Geschäfte zur Regulierung.

 


Y
keine Begriffe



Zerobonds
siehe Null-Kupon-Anleihen

Zeitwert
Differenz zwischen dem Kurs des Optionscheins und dem inneren Wert . Je kürzer die Restlaufzeit des Optionsscheins und jeniedriger die Volatilität des Basiswerts , desto niedriger ist der Zeitwert. Am Ende der Laufzeit des Optionsscheins nimmt der Zeitwert überproportionalstark ab. Am Verfallstag des Optionsscheins ist der Zeitwert gleichNull. Der Wert des Optionsscheins entspricht dann seinem inneren Wert.

Zinsänderungsrisiko
Das Risiko, das der Käufer einer Anleihe hat, sofern die Zinsen steigen. In einem solchen Fall sinkt der Kurs der Anleihe und es entsteht beim Verkauf vor Endfälligkeit ein Kursverlust. Der Kurs eines festverzinslichen Wertpapieres passt sich durch Kursänderungen dem aktuellen Zinsniveau an.

Zinsstrukturkurve
Die Höhe der Rendite einer Anleihe ist u.a. abhängig: vom Rating , dem Angebot oder der Restlaufzeit der Anleihe. Typischerweise werden bei längeren Laufzeiten höhere Renditen erwirtschaftet. Diesen Verlauf spiegeln die Zinsstrukturkurven der einzelnen Anleihetypen wider.



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